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«Es tut gut, etwas für den Kopf zu machen»

Wie der FC Thun ist Christian Schneuwly nach einem fulminanten Saisonstart unsanft gelandet. Im Cupspiel morgen in St. Gallen will sich der Mittelfeldspieler, der wieder die Schulbank drückt, mit Erfolg zurückmelden.

Thuns Mittelfeldspieler Christian Schneuwly posiert auf dem Platz zwischen der Arena Thun (links) und dem Panorama-Center.
Thuns Mittelfeldspieler Christian Schneuwly posiert auf dem Platz zwischen der Arena Thun (links) und dem Panorama-Center.
Patric Spahni

Zwei Wochen sind vergangen, seit Christian Schneuwly widerfuhr, was er als «etwas vom Schlimmsten, das einem Fussballer passieren kann» bezeichnet. Gegen Xamax wurde der Mittelfeldspieler des FC Thun (gemeinsam mit Teamkollege Muhamed Demiri) von Trainer Bernard Challandes bereits in der 41.Minute vom Feld beordert. Ein Spielertausch noch vor der Pause ist ein starkes Zeichen im Fussball. Challandes unterstrich damit, beim Stand von 0:2, seine Unzufriedenheit. Die Massnahme zeigte keine Wirkung, Thun verlor 0:4. Zu einem Gespräch zwischen Challandes und den früh ausgewechselten Spielern kam es hinterher nicht. «Das war auch gar nicht nötig. Der Trainer muss seinen Entscheid nicht begründen», sagt Schneuwly rückblickend. Nach dem Training sitzt er vor dem Thuner Stadion, den Match und die Ereignisse in Neuenburg hat er hinter sich gelassen. Mit dem Spiel im Cup-Sechzehntelfinal in St.Gallen steht er nach der zweiwöchigen Pause wegen der Länderspiele vor der nächsten Herausforderung. «Für die zweite Cuprunde hätte ich mir eine leichtere Aufgabe vorstellen können. Aber wenn wir den Cupsieg holen wollen müssen wir jeden Gegner schlagen. Ich freue mich auf das Duell», sagt der 23-Jährige vor der Partie morgen gegen den Leader der Challenge League.

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