Favres Forderung – Meiers Warnung

Gladbach und der FC Zürich stehen in der Europa League der Gruppe A bereits unter Zugzwang. Was die Trainer und die Goalies dazu sagen.

FCZ-Trainer Urs Meier und Gladbachs Coach Lucien Favre stehen bereits unter Zugzwang.

FCZ-Trainer Urs Meier und Gladbachs Coach Lucien Favre stehen bereits unter Zugzwang.

(Bild: Keystone)

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Nach zwei Runden liegt Villarreal mit vier Zählern an der Tabellenspitze, gefolgt von Apollon Limassol mit drei Punkten. Gladbach mit zwei und der FC Zürich mit lediglich einem Zähler liegen unter dem Strich. Heute Abend gastieren die Zürcher in Spanien bei Villarreal, Gladbach empfängt Apollon Limassol.

«Das ist ein absolut wegweisendes Spiel», sagt Gladbachs Goalie Yann Sommer, der Schweizer Nationalkeeper. Man habe sich den Start in die Gruppenphase natürlich anders vorgestellt. «Deshalb wollen wir endlich die ersten drei Punkte einfahren. Entscheidend wird sein, dass wir, wie bisher in allen Spielen, den Kampf annehmen.»

«Diese drei Punkte fehlen uns»

Auch Trainer Lucien Favre weiss, dass der Druck steigt. «Wir müssen diese Gruppe überstehen, das ist unser Ziel», fordert der Romand, warnt aber vor einem starken Gegner. «Ich habe mir viele DVDs über Limassol angeschaut. Besonders der 4:1-Sieg in den Playoffs bei Lokomotive Moskau hat gezeigt, wie stark sie sind.»

FCZ-Trainer Urs Meier trauert der 2:3-Niederlage in Zypern gegen Limassol nach. «Diese drei Punkte fehlen uns. Das wollen wir korrigieren.» Es gehe darum, den eigenen Fussball auf den Platz zu bringen, die richtige Balance zu finden und keine falschen Signale auszusenden. Meier attestiert Villarreal «europäische Spitzenklasse». Seine Mannschaft dürfe deshalb aber nicht gleich in Ehrfurcht erstarren. «Sonst ist sowieso alles verloren», warnt er eindringlich.

«Wir wollen uns ja mit den Besten messen»

Auch Torhüter David Da Costa erwartet einen starken Gegner. «Wir wollen uns ja mit den Besten messen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, uns auf einer grossen Bühne zu präsentieren.» Er habe ein gutes Gefühl, dass man die negative Statistik der Schweizer Teams gegen spanische Clubs etwas korrigieren könne. «Dazu müssen wir aber auch die Initiative ergreifen und den Ball haben. Wir dürfen ihnen nicht nur beim Spielen zuschauen.»

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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