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Favres Gladbach darf weiter hoffen – St. Pauli von Bayern «abgewatscht»

Borussia Mönchengladbach siegte gegen Freiburg mit 2:0. Die Bayern schicken St. Pauli mit einem 8:1 in zweite Bundesliga.

Lucien Favre bleibt mit den Gladbacher «Fohlen» auf der Siegerstrasse. Gegen den SC Freiburg gewann Mönchengladbach mit 2:0.
Lucien Favre bleibt mit den Gladbacher «Fohlen» auf der Siegerstrasse. Gegen den SC Freiburg gewann Mönchengladbach mit 2:0.
Keystone
Mike Hanke war an beiden Toren beteiligt. Das 1:0 schoss er nach einem Freiburger Abwehrfehler selbst, das 2:0 von Marco Reus bereitete er vor.
Mike Hanke war an beiden Toren beteiligt. Das 1:0 schoss er nach einem Freiburger Abwehrfehler selbst, das 2:0 von Marco Reus bereitete er vor.
Keystone
Die Bayern gerieten in einen Torrausch und fügten den Hamburgern eine 1:8-Niederlage zu. Mario Gomez (l.), Arjen Robben (m.) und Frank Ribéry (r.) konnten sich gleich mehrfach als Torschützen feiern lassen.
Die Bayern gerieten in einen Torrausch und fügten den Hamburgern eine 1:8-Niederlage zu. Mario Gomez (l.), Arjen Robben (m.) und Frank Ribéry (r.) konnten sich gleich mehrfach als Torschützen feiern lassen.
Keystone
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Gladbach startete gegen die engagierten Gäste aus Freiburg verhalten. Das Team von Lucien Favre setzte auf Ballkontrolle und defensive Ordnung, weswegen ein flüssiges Offensivspiel auf beiden Seiten nicht zustande kam. Die einzigen Highlights waren die Schüsse von Gladbachs Idrissou (1.) und Freiburgs Cissé (11.). Der «SC» kam schliesslich besser in die Partie und dominierte – ohne sich aber ernsthafte Chancen zu erspielen. Am Schluss sorgte eine Doppel-Chance (39.) für Freiburg, bei der Makiadi und Cissé scheiterten, noch einmal Spannung. Die einzig wirkliche Chance für Gladbach (45.) hatte es aber in sich: Dante verunglückte ein langes Zuspiel in die Spitze: Der Ball geriet derart lang, dass er schliesslich an die Latte klatschte.

Nach der Pause trat Gladbach wie verwandelt auf: Aggressiv und mit mehr Zug zum Tor. Dennoch, die Freiburger hatten durch Cissé die erste Chance. Danach war das Spiel umkämpft, bis schliesslich Freiburgs Toprak nach einem Foul an Idrissou die Gelb-Rote Karte sah. Die Freiburger steckten zwar nicht auf, aber Gladbachs Chancen mehrten sich. Durch einem Doppelschlag der Gladbacher innerhalb von zwei Minuten war das Spiel dann für Favres Elf entschieden. Hanke (80.) traf zunächst nach einem Freiburger Abwehrfehler, bevor er in der 82. Minute Reus bediente, der das Siegtor schoss.

Erneute Krawalle in Frankfurt

Weil Wolfsburg mit Torhüter Diego Benaglio zuhause gegen Kaiserslautern 1:2 unterlag, sind die beiden Teams nun mit 35 Punkten gleichauf, wobei Wolfsburg das deutlich bessere Torverhältnis aufweist. Nur einen Zähler dahinter folgt Frankfurt, das ebenfalls zuhause 0:2 gegen Köln verlor. Alle drei Abstiegskandidaten müssen in der letzten Runde auswärts antreten: Wolfsburg muss nach Hoffenheim, Frankfurt zu Meister Borussia Dortmund und Mönchengladbach ist beim HSV zu Gast.

Die Wolfsburger befanden sich auf gutem Weg in Richtung Klassenerhalt. Schon in der 6. Minute traf Mario Mandzukic zum 1:0; das Heimteam dominierte über weite Strecken in der ersten Halbzeit. Trotzdem stand es zur Pause 1:2: Srdjan Lakic (25.) und Martin Amedick (44.) bezwangen Benaglio. Der Schweizer Nationalgoalie hatte zudem noch Glück, dass sein Einsteigen gegen Hlousek nach einer Viertelstunde nicht mit einem Penalty geahndet wurde.

Rund 150 Fans stürmten in Frankfurt nach der Heimniederlage ihres Teams den Rasen und machten ihrer Enttäuschung Luft. Die Polizei musste mit Pfefferspray und Schlagstöcken vorgehen. Die Profis der Eintracht, unter ihnen der Schweizer Pirmin Schwegler, flüchteten zunächst in die Kabine, gingen danach aber zu den Fans und entschuldigten sich für den Absturz auf den direkten Abstiegsplatz. Bereits vor Wochenfrist hatte es Krawalle nach dem 0:3 der Eintracht beim FSV Mainz 05 gegeben, bei denen 20 Frankfurter Fans verhaftet wurden.

St. Pauli nach «Watschn» in der 2. Liga

Die Hamburger unterlagen Bayern München mit 1:8 und müssen nach nur einer Saison wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Das Tabellen-Schlusslicht hat nach der happigen Niederlage in der 33. Runde sechs Punkte Rückstand auf Platz 16 und kann auch mit einem Sieg bei Mainz 05 am kommenden Samstag nicht mehr die Rettung schaffen.

Die Münchner haben nach den Toren von Mario Gomez (3), Franck Ribéry (2), Arjen Robben (2), und Daniel van Buyten den dritten Platz und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation sicher, da Hannover 96 beim nun geretteten VfB Stuttgart 1:2 verlor. Für die Bayern ist sogar noch die direkte Qualifikation zur Königsklasse möglich. Bayer Leverkusen hat nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV nur noch drei Punkte Vorsprung und das deutlich schlechtere Torverhältnis.

Der FSV Mainz 05 steht nach dem 3:1 (0:0) beim FC Schalke 04 wie Hannover 96 als Europa-League-Teilnehmer fest. Verfolger Nürnberg verlor gegen Hoffenheim 1:2.

si/ot

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