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FCL bleibt Angstgegner des FCZ

Der erste Auftritt nach dem Cup-Triumph misslingt dem FC Zürich: Er verliert zu Hause gegen Luzern 1:2 und unterliegt den Innerschweizern zum vierten Mal in dieser Saison.

Kein Fortune in der Meisterschaft: Pedro Henrique und der FCZ kommen in der Super League nicht vom Fleck.
Kein Fortune in der Meisterschaft: Pedro Henrique und der FCZ kommen in der Super League nicht vom Fleck.
Keystone
Gegen den FC Luzern geht der Cupsieger im Letzigrund durch Armando Sadiku in Front, aber die Luzerner Alain Wiss und Adrian Winter (Bild) drehen die Partie mit ihren Treffern nach der Pause.
Gegen den FC Luzern geht der Cupsieger im Letzigrund durch Armando Sadiku in Front, aber die Luzerner Alain Wiss und Adrian Winter (Bild) drehen die Partie mit ihren Treffern nach der Pause.
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FCZ-Goalie David Da Costa zeigt mehrere Paraden, kann aber das 1:2 im Letzigrund nicht verhindern. Damit verliert der frischgebackene Cupsieger zum vierten Mal in dieser Saison gegen die Innerschweizer, die ihrerseits nun auf Rang 3 in der Tabelle vorstossen.
FCZ-Goalie David Da Costa zeigt mehrere Paraden, kann aber das 1:2 im Letzigrund nicht verhindern. Damit verliert der frischgebackene Cupsieger zum vierten Mal in dieser Saison gegen die Innerschweizer, die ihrerseits nun auf Rang 3 in der Tabelle vorstossen.
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Dass der FC Zürich nach der vorzeitigen Qualifikation für den Europacup gegen Luzern eine Gala auf den Rasen des Letzigrunds zaubern würde, durfte nicht erwartet werden. Den etwas mehr als 8300 Zuschauern wurde vor allem vor der Pause gleichwohl beste Unterhaltung geboten. Weil beide Teams defensiv nicht überzeugten, gab es Torchancen en masse zu verzeichnen. Die erste (12.) nützte Armando Sadiku nach einem Musterpass von Davide Chiumiento zum 1:0 für den FCZ, der das Skore bis zur 20. Minute zwingend hätte ausbauen müssen. Danach übernahm Luzern das Spieldiktat und verdiente sich Ausgleich und Siegtreffer durchaus.

Alain Wiss glich die Partie in der 52. Minute aus, keine 30 Sekunden später vergab Remo Freuler eine ausgezeichnete Möglichkeit für die Gäste. Das 2:1 fiel in der 68. Minute, als der FCL durch Adrian Winter nach Vorlage des Albaners Jahmir Hyka eine Überzahlsituation auf sehenswerte Weise abschloss. Luzern brachte die Führung mit etwas Glück über die Runden – kurz vor Schluss verpasste der eingewechselte Amine Chermiti bei seinem Comeback nach halbjähriger Verletzungspause das 2:2 – und kam zum dritten Sieg in Folge. Damit belegt die Mannschaft von Carlos Bernegger zumindest bis am Sonntag den dritten Rang und setzt die Konkurrenz um einen Platz im Europacup unter Druck. Zürichs Serie umfasst mittlerweile sieben Meisterschaftsspiele ohne Sieg (2 Remis, 5 Niederlagen) – gleichwohl will Trainer Urs Meier nicht von einer Krise in Liga-Belangen sprechen. Und nicht zu unrecht erinnerte er an die verpassten Torchancen nach dem 1:0 Sadikus hin.

Zürich - Luzern 1:2 (1:0) Letzigrund. - 8336 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 12. Sadiku (Chiumiento) 1:0. 52. Wiss (Lezcano) 1:1. 68. Winter (Hyka) 1:2. Zürich: Da Costa; Djimsiti, Kecojevic, Benito; Mariani, Kukuruzovic (66. Kajevic); Schönbächler (60. Philippe Koch), Chiumiento, Pedro Henrique; Etoundi (79. Chermiti), Sadiku. Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Thiesson, Wiss (91. Affolter); Winter, Freuler, Hyka (95. Aliti); Lezcano (91. Neziraj). Bemerkungen: Zürich ohne Buff, Brunner, Kukeli, Nef, Rikan (alle verletzt), Gavranovic (gesperrt), Chikhaoui und Teixeira (beide nicht im Aufgebot), Luzern ohne Bento, Hochstrasser, Matri, Mikari, Renggli (verletzt) und Rangelov (gesperrt). 30. Pfostenschuss von Schönbächler. 87. Pfostenschuss von Hyka. Verwarnungen: 61. Kecojevic (Foul). 71. Mariani (Foul). 83. Philippe Koch (Hands). 88. Chiumiento (Reklamieren). 92. Neziraj (Foul).

si/fal

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