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Fifa kann Bestrafungen in Nordkorea nicht beweisen

Der Weltfussball-Verband hat seine Ermittlungen gegen Nordkorea wegen angeblicher Demütigungen der Nationalspieler und Bestrafung des Trainers eingestellt.

Auf ihrer Homepage begründet die Fifa ihren Entscheid: «Angesichts der vorliegenden Informationen und nach einer eingehenden Prüfung der Quellen hat die Fifa entschieden, diese Angelegenheit abzuschliessen.» In einer Stellungnahme hatte der nordkoreanische Verband der Fifa versichert, dass alle Spieler und Trainer Kim Jong-Hun «wie gewöhnlich trainieren und in Kürze an den Asien-Spielen teilnehmen werden». Zudem sei die Wahl des Verbands-Präsidenten am 19. Juni gemäss den Statuten des Verbandes erfolgt und keinesfalls von dem WM-Resultaten beeinflusst worden.

Nordkorea war bei der WM in Südafrika nach drei Niederlagen in der Vorrunde ausgeschieden. Nach dem gelungenen Auftaktmatch gegen Brasilien (1:2) blieben die Nordkoreaner gegen Portugal (0:7) und die Elfenbeinküste (0:3) chancenlos.

Ideologische Kritik

Vier Wochen nach dem Ende der WM in Südafrika hatten dann Gerüchte über öffentliche Demütigungen der Nationalspieler sowie Strafarbeit für Trainer Kim Jong-Hun für Aufruhr gesorgt. So musste Kim angeblich aus der Arbeiterpartei austreten und wurde zudem zu harter körperlicher Arbeit auf einer Baustelle verurteilt. Die Fussballer ihrerseits sollen unterdessen auf einer Bühne in Pyongyang sechs Stunden lang mit «ideologischer Kritik» bestraft worden sein.

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