Zum Hauptinhalt springen

Für mangelnde Cleverness bestraft

Thun kann sich in der Europa League vor dem letzten Spieltag keine Hoffnung mehr aufs Weiterkommen machen. Die Berner Oberländer unterlagen bei Rapid Wien 1:2, es war die vierte Europacup-Niederlage in Serie.

Der Anfang vom Ende für den FC Thun: Rapids Terrence Boyd brachte das Heimteam früh in Führung (28. November 2013).
Der Anfang vom Ende für den FC Thun: Rapids Terrence Boyd brachte das Heimteam früh in Führung (28. November 2013).
Keystone
Die Thuner gaben sich nicht geschlagen und suchten den Weg zum Tor.
Die Thuner gaben sich nicht geschlagen und suchten den Weg zum Tor.
Keystone
Damit hat der FC Thun keine Chance mehr aufs Erreichen der Ko-Phase in der Europa League.
Damit hat der FC Thun keine Chance mehr aufs Erreichen der Ko-Phase in der Europa League.
Keystone
1 / 5

Fast eine Stunde war gespielt, als Urs Fischer die letzte Trumpfkarte spielte. Und gleich eine doppelte. Thuns Trainer brachte Josef Martinez für den wiederholt schlecht postierten Nelson Ferreira und Berat Sadik für Luca Zuffi, der sich weit vorgerückt aufgeopfert hatte. Der Doppelwechsel wurde nötig, weil Rapid die beste Phase hatte, dem 2:0 sehr nahe stand. Fulvio Sulmoni hatte wenige Minuten zuvor in höchster Not auf der Linie gerettet, nachdem Guillaume Faivre einen Flankenball schlecht berechnet hatte. Der Goalie rehabilitierte sich kurz darauf mit einer gelungenen Parade gegen Marcel Sabitzer. Die Massnahme Fischers zahlte sich schon drei Minuten später aus. Nach einer Flanke von Benjamin Lüthi legte Marco Schneuwly zurück, Andreas Wittwer tankte sich durch und passte zur Mitte, wo Sadik den Ball irgendwie über die Linie drückte. 80 Sekunden später, die Rapid-Anhänger waren etwas leiser geworden, kam der Finne nach Zuspiel des ansonsten enttäuschenden Martinez knapp zu spät.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.