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GC scheitert im Penaltyschiessen

Die Zürcher waren zuhause gegen Steaua Bukarest das deutlich bessere Team, erzwangen dank einem 1:0 ein Penaltyschiessen, verloren dort aber 3:4.

Trost für den Jungstar: Ciriaco Sforza kümmert sich um den 16-jährigen Endogan Adili, der im Penaltyschiessen mit seinem Versuch scheiterte.
Trost für den Jungstar: Ciriaco Sforza kümmert sich um den 16-jährigen Endogan Adili, der im Penaltyschiessen mit seinem Versuch scheiterte.
Keystone

Das 0:1 aus dem Hinspiel vermochte Veroljub Salatic mit seinem Treffer in der 76. Minute zwar auszugleichen, doch im Penaltyschiessen scheiterten der älteste und der jüngste Spieler der Grasshoppers. Boris Smiljanic (34), der als erster zum Penaltyschiessen antrat, scheiterte ebenso an Steauas Goalie Ciprian Tatarusanu wie der erst 16-jährige Endogan Adili, der den letzten Strafstoss nicht verwertete.

Salatic hatte in der 76. Minute den Ball über die Linie gestochert und damit letzlich die hochverdiente Verlängerung erzwungen. Auch im Anschluss an die reguläre Spielzeit gehörten die besten Chancen den Zürchern: Guillermo Vallori (100.) und Izet Hajrovic (112.) verpassten das 2:0 und die damit verbundene dritte Teilnahme von GC nach 2005 und 2006 an der Gruppenphase des zweitwichtigsten Europacup-Wettbewerbs.

Für die Grasshoppers war die Partie gegen Steaua zu Beginn eine Art Déja-Vu: Bereits am vergangenen Wochenende gegen Luzern (0:3) hatte das Team von Ciriaco Sforza vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und letztlich doch deutlich verloren. Gegen Bukarest wiederholte sich das Ganze: die besten Chancen gehörten den Zürchern, ihre Abschluss-Schwäche verhinderte aber vorest einen Torerfolg.

Steaua praktisch inexistent

Die einzige Sturmspitze Innocent Emeghara vergab mehrere gute Chancen. Der Nigerianer spielte nach der Verletzung von Vincenzo Rennella erstmals von Anfang an. Wie von Sforza geplant, stellte Emeghara mit seiner Schnelligkeit die behäbige Bukarester Innenabwehr oft vor Probleme. Im Abschluss fehlte dem erst 21- Jährigen aber das nötige Glück. Erst Salatics Treffer beendete die Zürcher Torflaute, die 281 Minuten angedauert hatte.

Steaua Bukarest trat vor 5200 Zuschauern im Letzigrund erschreckend harmlos auf; der erste Torschuss für den Leader der rumänischen Meisterschaft gelang Cristian Tanase kurz vor der Pause (42.). Goalie Ivan Benito verbrachte einen geruhsamen Abend und musste nur einmal einen Ball halten. Eine sehenswerte Direktabnahme von Romeo Surdu vereitelte der GC-Schlussmann mit einer starken Parade. Die einzige weitere Möglichkeit in der regulären Spielzeit erarbeitete sich Steaua in der 85. Minute. Bogdan Stancu lief durch die ganze Abwehr, sein Abschlussversuch ging aber am Tor von Benito vorbei.

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