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«Ich freue mich sehr, gegen sie zu spielen»

Der FC Basel mit Ex-Bayern-Profi Thorsten Fink als Trainer trifft in der Gruppe E ab dem 15. September auf Bayern München, die AS Roma und die Rumänen von Cluj.

Zurück auf der grossen Bühne: Der frühere Profi von Bayern München Thorsten Fink ist jetzt Trainer des FC Basel und trifft in der Champions League auf seinen früheren Arbeitgeber.
Zurück auf der grossen Bühne: Der frühere Profi von Bayern München Thorsten Fink ist jetzt Trainer des FC Basel und trifft in der Champions League auf seinen früheren Arbeitgeber.
Keystone

Wesley Sneijder erfüllte dem FC Basel einen Wunsch. Der zum besten Mittelfeldspieler der letzten Champions-League-Saison gewählte Holländer durfte die Teams aus dem dritten Topf den davor ausgelosten Gruppen zuteilen. Und weil in der Gruppe E davor schon jene Namen von Bayern München und der Roma standen, durften sich die in Monaco anwesenden Gigi Oeri (Präsidentin), Barbara Bigler (Geschäftstellenleiterin) und Numa Frossard (Marketingchef) über zwei wirtschaftlich höchst attraktive Gegner freuen.

In Basel wird damit gerechnet, dass der St.-Jakob-Park am zweiten Spieltag am Dienstag, 28. September, wenn Bayern München zu Gast sein wird, erstmals ausverkauft sein wird. Diverse Basler Exponenten sprachen von Bayern München als Wunschgegner, speziell werden die Duelle mit dem deutschen Rekordmeister vor allem für Trainer Thorsten Fink. Der FCB-Coach verbrachte als Spieler (zuweilen als Captain) und Mitglied im Trainerstab (bei den Amateuren) mehr als neun Jahre in München. «Ich freue mich sehr, gegen sie spielen zu dürfen», so Fink. «Ich glaube, dass die Bayern wieder die Klasse haben, die Champions League zu gewinnen.»

Van Gaal glücklich mit dem Los

Sportlich wäre gegen den Finalisten der letzten Saison ein Unentschieden als Sensation zu werten. «Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer zu betrachten», hob Bayerns Präsident Karl- Heinz Rummenigge den Warnfinger. «Speziell Roma und Basel sind zwei Klubs, die sehr schwierig zu spielen sind.» Weniger Zurückhaltung zeigte Trainer Louis van Gaal. «Das hätte uns schlimmer treffen können. Auch die Flugzeiten halten sich für uns in Grenzen.»

Die Auslosung im Grimaldi-Forum in Monaco bescherte dem FC Basel neben Finks Wiedersehen mit Bayern München ein zweites Déjà-Vu. Wie in der letzten Saison in der Europa League bekommt es der FCB auch diesmal mit der AS Roma zu tun. Mit dem 2:0, «als sich Rom allerdings in einer sehr schwachen Phase befand» (Fink) und Claudio Ranieri seinen Job eben erst angetreten hatte, nahm Basel im September 2009 nach schwachem Start Anlauf zu einem langen Steigerungslauf. Dieser hatte sein erfolgreiches Ende im Gewinn des Doubles. Das Rückspiel in Rom verlor Basel 1:2.

Einzige Unbekannte in der dritten Basler Champions-League-Saison (nach den vier Siegen gegen Debrecen und Sheriff Tiraspol in der Qualifikation) ist CFR Cluj. Gegen den ersten Europacup-Gegner der Vereinsgeschichte aus Rumänien beginnt der FCB in rund zweieinhalb Wochen sein Pensum in der Gruppenphase. Der vom Italiener Andrea Mandorlini trainierte Eisenbahner-Verein aus Siebenbürgen gewann die nationalen Meisterschaft zum zweiten Mal nach 2008 und war für die Gruppenphase gesetzt. Vor zwei Jahren hatte Clujs Debüt in der «Königsklasse» nach sechs Partien und vier Punkten gegen Chelsea, Bordeaux und Roma im letzten Rang geendet. Den einzigen Sieg fuhren die Rumänen damals mit 2:1 im Olimpico ein.

si

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