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«Ihm hat das Aufgebot für das Nationalteam gar nicht gutgetan»

FCZ-Trainer Rolf Fringer knöpfte sich nach dem Unentschieden gegen YB seinen jungen Stürmer vor. Es werde Zeit, dass man ihn zurück auf den Boden hole.

«Von Josip kam nichts»: Fringer sah einen völlig ungenügenden Auftritt von Drmic (oben), hier im Zweikampf mit Ojala.
«Von Josip kam nichts»: Fringer sah einen völlig ungenügenden Auftritt von Drmic (oben), hier im Zweikampf mit Ojala.

Mit aller Absicht waren die Worte gewählt, ungefragt brachen sie aus ihm heraus, und Zweifel wollte Rolf Fringer erst gar nicht aufkommen lassen. Darum wohl wiederholte der FCZ-Trainer seine Kritik nach dem 1:1 gegen YB noch vor den Kameras der verschiedensten Onlineportale. Sodass sicher war, dass sie ankommt. Wobei der Ausdruck Kritik verharmlost. Es war eine Massregelung der groben Sorte, und gemeint war Stürmer Josip Drmic. Fringer tadelte: «Ihm hat das Aufgebot für das Nationalteam gar nicht gutgetan. Er stagniert seit Wochen, und es wird Zeit, dass man ihn zurück auf den Boden holt.» Und das habe er hiermit getan. So fand Fringer also im 20-jährigen Stürmer den Sündenbock für das enttäuschende 1:1 gegen die Berner. Man könne, fand der Trainer, auch einmal einen Zweikampf gewinnen oder einen Freistoss herausholen oder sonst wie für Entlastung sorgen, wenn es der Mannschaft schon nicht laufe. «Aber von Josip kam nichts», sagte er. Immerhin 73 Minuten dauerte es, bis Fringer seinen Stürmer austauschte. Fraglich, ob dieser beim kommenden FCZ-Einsatz in knapp zwei Wochen in Lausanne bereits wieder das Vertrauen des Trainers geniesst. Dann wird zudem Neuzugang Adis Jahovic erstmals spielberechtigt sein.

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