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Sie waren mal ganz oben

Weshalb stagniert der Nachwuchs? 2009 wurden die Schweizer Fussballjunioren Weltmeister – doch inzwischen sind Erfolge rar geworden.

Der einzige Schweizer WM-Titel im Fussball: Haris Seferovic, Charyl Chappuis, Ricardo Rodriguez und Pajtim Kasami (v.l.n.r.) vor dem WM-Final 2009 in Nigeria. Foto: Keystone
Der einzige Schweizer WM-Titel im Fussball: Haris Seferovic, Charyl Chappuis, Ricardo Rodriguez und Pajtim Kasami (v.l.n.r.) vor dem WM-Final 2009 in Nigeria. Foto: Keystone

Der perfekte Corner von Oliver Buff. Der Kopfball von Haris Seferovic. Gespielt sind 63 Minuten und 34 Sekunden im Nationalstadion von Abuja, Nigeria, als der Ball im Tor landet. Vor 60'000 Zuschauern reisst Trainer Dany Ryser die Hände in die Höhe, «jawohl!» schreit er.

Mit ihrem WM-Titel schrieben die ­U-17-Junioren am 15. November 2009 Sportgeschichte: Erstmals gewann eine Mannschaft des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) ein von der Fifa organisiertes Turnier. Wie sieben Jahre ­zuvor, als eine Vorgängergeneration um Philippe Senderos den U-17-EM-Titel geholt hatte, schaute die Fussballwelt staunend auf das Ausbildungsland Schweiz.

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