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«Juventus macht sich kaum allzu grosse Sorgen»

YB-Captain Steve von Bergen zeigt sich vor der Partie in Turin beeindruckt von Juventus. Der Abwehrchef, der drei Jahre in Italien spielte, spricht aus eigener Erfahrung.

Schnell aufgestiegen und keine Angst vor der grossen Bühne: YB-Goalie David von Ballmoos.
Schnell aufgestiegen und keine Angst vor der grossen Bühne: YB-Goalie David von Ballmoos.
Christian Pfander
Besprechung vor dem grossen Spiel: Die YB-Spieler am Montagabend beim Abschlusstraining im Juventus-Stadion.
Besprechung vor dem grossen Spiel: Die YB-Spieler am Montagabend beim Abschlusstraining im Juventus-Stadion.
Christian Pfander
Vor dem Abflug im Belpmoos: Die erste Mannschaft der Young Boys sowie die U19, die im Rahmen der Youth League gegen den Juve-Nachwuchs antritt.
Vor dem Abflug im Belpmoos: Die erste Mannschaft der Young Boys sowie die U19, die im Rahmen der Youth League gegen den Juve-Nachwuchs antritt.
Twitter/@BSC_YB
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Sie spielten von 2010 bis 2013 für Cesena und Palermo. ­Welche Erinnerungen haben Sie an die Partien gegen ­Juventus Turin?

Steve von Bergen: Dass wir nicht viele Punkte holten. Genauer gesagt: Es war nur einer in sechs Partien. Juventus ist in Italien immer der Favorit. Die Turiner sind auch ein Titelkandidat in der Champions League, sie haben in dieser Saison ­jedes Spiel gewonnen. Und ich habe kürzlich eine Statistik gesehen, wonach Juventus nur 2 von 21 Heimspielen in der Champions League verloren hat.

Was lösen diese Zahlen bei Ihnen aus vor dem Spiel in Turin?

Das ist natürlich eine ziemlich beeindruckende Statistik. Aber ich habe schon nach dem 0:3 zum Auftakt gegen Manchester United gesagt: Wenn wir in der Champions League punkten wollen, brauchen wir ein perfektes Spiel.

Wie gehen Sie die Partie an?

Wir betrachten das Spiel wie einen Cupmatch. Nur: Diesmal sind wir die Kleinen. Wir werden mit viel Herz, Mut und mannschaftlicher Geschlossenheit auftreten. Juventus ist sehr gut in Form, hat ein super Stadion. Auf dem Papier gibt es keine Zweifel. Aber im Fussball ist alles möglich. Wir werden sicher nicht mit dem Gedanken auf den Platz gehen, schon verloren zu haben.

Cristiano Ronaldo fehlt ­gesperrt. Das dürfte gut für YB sein, ist es aber auch schade?

Ob es gut ist, wissen wir nicht. Das kann ich Ihnen hinterher ­sagen. (schmunzelt) Im Ernst: Er ist vielleicht der beste Spieler der Welt. Für YB ist es kein Nachteil, wenn er fehlt. Aber Juventus hat genügend andere ­Offensivspieler mit Qualitäten. Beispielsweise Paulo Dybala, mit dem ich in­ Palermo zusammenspielte. Ich denke also nicht, dass sich ­Juventus allzu grosse Sorgen macht.

Die Vorfreude dürfte trotz Ronaldos Fehlen gross sein.

Sie wird von Stunde zu Stunde grösser. Wir sind unheimlich stolz, in der Champions League spielen zu können. Jede Partie ist eine riesige Herausforderung. Eine, an der wir wachsen werden.

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