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Klopp zeigt sich beeindruckt vom BVB

Borussia Dortmund gewinnt das Testspiel in den USA gegen Liverpool 3:2. Dafür erntet der Bundesligist Lob von seinem ehemaligen Coach.

dpa/ddu
Setzt sich mit dem BVB 3:2 im Testspiel gegen Liverpool durch: Julian Brandt entwischt mit dem Ball James Milner (l.).
Setzt sich mit dem BVB 3:2 im Testspiel gegen Liverpool durch: Julian Brandt entwischt mit dem Ball James Milner (l.).
Getty Images/Matthew Ashton
Denn die BVB-Spieler wissen die Reds wie hier Ryan Kent (M.) in Schach zu halten.
Denn die BVB-Spieler wissen die Reds wie hier Ryan Kent (M.) in Schach zu halten.
Getty Images/Michael Caterina
Nach der Partie lobt die Borussen: «Es ist sehr eindrucksvoll, was sie machen.»
Nach der Partie lobt die Borussen: «Es ist sehr eindrucksvoll, was sie machen.»
Getty Images/Andrew Powell
Harry Wilson erzielt vor der Pause zwar den 1:1-Ausgleich für die Engländer und lässt dem Schweizer Goalie Marwin Hitz keine Abwehrchance. Zuvor hatte Paco Alcácer den BVB bereits in der 3. Minute in Front gebracht.
Harry Wilson erzielt vor der Pause zwar den 1:1-Ausgleich für die Engländer und lässt dem Schweizer Goalie Marwin Hitz keine Abwehrchance. Zuvor hatte Paco Alcácer den BVB bereits in der 3. Minute in Front gebracht.
Getty Images/John Powell
Nach der erneuten Führung durch Thomas Delaney (53.) sorgt Jacob Bruun Larsen – hier im Duell mit Dejan Lovren (r.) – in der 58. Minute mit dem 3:1 für die Vorentscheidung.
Nach der erneuten Führung durch Thomas Delaney (53.) sorgt Jacob Bruun Larsen – hier im Duell mit Dejan Lovren (r.) – in der 58. Minute mit dem 3:1 für die Vorentscheidung.
Getty Images/Joe Robbins
Auch Dortmunds Nico Schulz weiss sich (hier im Duell mit Adam Lewis) zu behaupten.
Auch Dortmunds Nico Schulz weiss sich (hier im Duell mit Adam Lewis) zu behaupten.
Michael Caterina, Keystone
Ebenso wie Torhüter Marwin Hitz, der einen Schuss von 1:1-Torschütze Wilson pariert.
Ebenso wie Torhüter Marwin Hitz, der einen Schuss von 1:1-Torschütze Wilson pariert.
Michael Caterina, Keystone
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Axel Witsel war zufrieden. «Ein guter Test für uns», twitterte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nach dem 3:2-Sieg in South Bend im US-Bundesstaat Indiana gegen den FC Liverpool. «Das war ein weiterer Schritt zur vollen Fitness für die neue Saison», ergänzte der 30-jährige Belgier seinen Post.

Mit dem Testspiel-Erfolg gegen den vom früheren BVB-Coach Jürgen Klopp trainierten Champions-League-Sieger hat der deutsche Vizemeister die Marketingtour in die Vereinigten Staaten abgeschlossen. In einem Burger-Restaurant liess die Mannschaft von Trainer Lucien Favre ihren Saisonvorbereitungs-Abstecher in die USA ausklingen.

Für die Borussen war es der zweite Sieg im zweiten Testspiel gewesen. Am Mittwoch hatten sie 3:1 bei den Seattle Sounders aus der MLS gewonnen. Der BVB kehrt nun nach Europa zurück. Die nächste Testpartie absolvieren die Dortmunder am kommenden Samstag im vorarlbergischen Altach gegen den Serie-A-Club Udinese. Und am Dienstag, 30. Juli, bestreitet das Team sein letztes Testspiel vor dem Saisonauftakt in der Schweiz beim FC St. Gallen. Ernst wird es am 3. August im Supercup-Spiel gegen Bayern München.

Hitz länger der Hitze ausgesetzt

Gegen Liverpool erzielte Paco Alcácer nach nur drei Minuten die frühe Führung der Borussen. Die Engländer glichen durch Harry Wilson (35.) noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel brachte Thomas Delaney (53.) den BVB erneut in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte Jacob Bruun Larsen für die Deutschen. Liverpools Rhian Brewster traf in der 75. Minute noch per Penalty.

«Es war ein gutes Testspiel für beide Seiten, wir können zufrieden sein», fand Nationalspieler Nico Schulz, der von der TSG Hoffenheim zum BVB gewechselt hatte. Die Partie litt allerdings unter den äusseren Bedingungen bei über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Hinzu kam die schlechte Qualität des Rasens. BVB-Trainer Lucien Favre überstrapazierte seine Profis allerdings nicht. Zur Pause nahm er neun Wechsel vor, nur der Schweizer Torhüter Marwin Hitz und Rückkehrer Mats Hummels spielten länger als 45 Minuten.

Klopp will Druck nicht erhöhen

Liverpool-Coach Jürgen Klopp stellte fest, dass der BVB «alle Positionen mit höchster Qualität besetzt hat. Es ist sehr eindrucksvoll, was sie machen». Er wolle die Dortmunder aber nicht zu sehr loben, sagte er, «denn es könnte ja sein, dass auch einige Deutsche zuhören und der Druck auf sie damit steigt, das ist nicht meine Absicht», gab der 52-Jährige zu verstehen. Klopp hatte den BVB von 2008 bis zu seinem Wechsel zu den Reds im Sommer 2015 trainiert.

Anders als die Borussen bleibt der FC Liverpool noch in den Staaten. Am Montag spielt der Premier-League-Club in Boston gegen den FC Sevilla. Und am Donnerstag folgt in New York ein Vorbereitungsduell mit Sporting Lissabon. Erst am Sonntag, 28. Juli, sind die Reds wieder in Europa zu sehen, wenn sie in Edinburgh gegen Napoli antreten.

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