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Königsklasse ist Mourinhos letzte Hoffnung

Der Startrainer aus Portugal kam im Sommer als Meister, Cupsieger und Champions-League-Held von Inter Mailand zu Real Madrid. Nun droht seiner Mission bereits das Scheitern.

Jose Mourinho blickt nachdenklich in die Zukunft.
Jose Mourinho blickt nachdenklich in die Zukunft.
Keystone

Nach der 0:1-Niederlage gegen Gijon am vergangenen Wochenende ist der Gewinn der spanischen Meisterschaft für Jose Mourinho und Real Madrid in weite Ferne gerückt. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den souveränen Tabellenführer FC Barcelona, der bislang 81 von 90 möglichen Zählern gewonnen hat. «Acht Punkte aufzuholen, ist beinahe unmöglich», gibt der Coach zu. «Mathematisch ist der Titel noch nicht weg, objektiv gesehen ist die Hypothek aber zu gross.»

Will Mourinho seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden, muss er Barça nun zumindest den Champions-League-Pokal wegschnappen. Mit Tottenham wartet aber ein gefährlicher Viertelfinal-Gegner auf Real. Die Londoner haben zwar Personalsorgen in der Defensive, können im Angriff aber wohl wieder auf ihren walisischen Superstar Gareth Bale zählen. Bale, der beim 3:4 gegen Inter Mailand drei Treffer erzielte, ist laut seinem Trainer Harry Redknapp schon wieder bei 80 Prozent seines Leistungsvermögens angelangt. Umso wichtiger ist es, dass Real sofort Druck entfalten kann - und diesen Druck soll der zuletzt am Oberschenkel verletzte Cristiano Ronaldo entfalten.

«Wenn Cristiano spielt, dann tut er es, weil er und ich ein Risiko eingehen wollen. Wir werden gemeinsam eine Entscheidung treffen», sagte Mourinho auf einer Medienkonferenz vor dem Hinspiel vom Dienstag im heimischen Bernabéu. Ronaldos Rückkehr in die Mannschaft war eigentlich erst für das Ligaspiel vom kommenden Wochenende gegen Athletic Bilbao geplant gewesen.

Um die Fans wieder für sich zu gewinnen, hat Real Madrid nach dem Debakel gegen Gijon eigens einen TV-Spot gedreht. «Unser Wunsch ist ein Publikum, das uns zum Sieg trägt», sagt Mittelfeldspieler Xabi Alonso darin, während Verteidiger Carvalho «die magischen Nächte im Bernabéu» beschwört.

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