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«Können nicht jedes Mal Geschenke verteilen»

FC-Thun-Goalie Guillaume Faivre äussert sich zu seinem Fehler vor dem 0:1 der Luzerner. Und der 31-Jährige sagt, warum die Partie eine enorme mentale Herausforderung gewesen sei.

Erster Sieg im zweiten Spiel: Im eigenen Stadion feiern die Spieler des FC Thun ihre ersten Punkte.
Erster Sieg im zweiten Spiel: Im eigenen Stadion feiern die Spieler des FC Thun ihre ersten Punkte.
Patrick Hürlimann, Keystone
Dabei waren es zuerst die Gäste aus Luzern, die jubeln konnten: In der ersten Halbzeit erzielte Francisco Rodriguez zur Führung. Guillaume Faivre kommt zu spät.
Dabei waren es zuerst die Gäste aus Luzern, die jubeln konnten: In der ersten Halbzeit erzielte Francisco Rodriguez zur Führung. Guillaume Faivre kommt zu spät.
Martin Meienberger/freshfocus
Rene Weiler dürfte das Lachen vergangen sein: Der neue Coach der Luzerner muss weiter auf den ersten Punktgewinn warten. Marc Schneider derweil sah die geforderte Reaktion auf die Startniederlage.
Rene Weiler dürfte das Lachen vergangen sein: Der neue Coach der Luzerner muss weiter auf den ersten Punktgewinn warten. Marc Schneider derweil sah die geforderte Reaktion auf die Startniederlage.
Peter Klaunzer, Keystone
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Wie gross ist die Erleichterung, konnten Ihre Teamkollegen die Partie drehen?Guillaume Faivre: Gross. Weil wir uns für eine starke Leistung doch noch belohnten. Zumal wir auf sehr bittere Art und Weise in Rückstand gerieten. Unsere Reaktion war hervor­ragend. Aber: Wir können nicht jedes Mal Geschenke verteilen, das muss aufhören.

Sie sprechen es an. Das Gegentor müssen Sie auf Ihre Kappe nehmen. Absolut. Ich habe die Situation falsch eingeschätzt. Ich dachte, der Ball wird schneller rollen, durch die Hitze war das Wasser aber schon verdampft, der Kunstrasen dadurch trocken und langsam. Das soll keine Ausrede sein: Das 0:1 war mein Fehler.

Davor und danach hatten Sie als Torhüter wenig zu tun. War es schwierig, unter diesen Umständen die Konzentration hoch zu halten? Den Fehler auszublenden und den Fokus aufrechtzuhalten, war eine enorme mentale Her­ausforderung, ein einziger Kampf. Ich bin froh, ist mir die zweite Halbzeit geglückt.

«Es war für keinen leicht bei dieser Hitze.»

Sie spielen seit 2013 und einer Kopfverletzung mit einem schwarzen Helm. Macht dieser die Hitze nicht noch unerträg­licher? Nein, das glaube ich nicht. Es war für keinen leicht bei dieser Hitze. Ich will keine Ausreden suchen.

Zwei Spiele, ein Sieg, eine Niederlage. Wie lautet Ihr erstes Fazit? Wir zeigten gegen Zürich eine starke Halbzeit, gegen Luzern nun zwei. Das kann sich sehen lassen. Diese drei Punkte sind enorm wichtig – vor allem auch der Art und Weise wegen.

Wie meinen Sie das? Wir haben bewiesen, dass wir als Team funktionieren. Jeder hilft dem anderen. Das ist eine gute Voraussetzung für den weiteren Saisonverlauf.

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