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Langenthal machte im Derby zu viele Fehler

Der FC Langenthal hat das Derby auswärts beim FC Münsingen 1:4 verloren und bleibt in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz.

Doppeltorschütze Patric Gasser trifft für den FC Münsingen.
Doppeltorschütze Patric Gasser trifft für den FC Münsingen.
Urs Baumann

4:1 gewann der Münsingen das Kantonalderby in der 1. Liga gegen den FC Langenthal. Die Aaretaler nutzten die Fehler der Oberaargauer eiskalt aus und spielten als Spitzenteam ihre ganze Routine aus.

Entsprechend zufrieden äusserte sich Münsingen-Trainer Kurt Feuz nach der Begegnung: «Wir konnten heute einen hochverdienten Sieg feiern. Mein Team hat gut gespielt, war dabei viel robuster als der Gegner. Wir suchten die Zweikämpfe und gewannen diese. Mein Team liess dem Aufsteiger nur wenige gute Möglichkeiten.»

Willy Neuenschwander, der Langenthaler Trainer, pflichtete seinem Trainerkollegen Feuz bei: «Münsingen war in jeder Be­ziehung besser als wir. Zudem ­kassierten wir dumme Gegen­tore, obschon wir vor der Pause gute Möglichkeiten zum Ausgleich hatten. Trotzdem kann ich ­meinen Spielern keinen Vorwurf machen.»

Starke Torhüter

Der Beginn des Derbys war durch gute Paraden der beiden Tor­hüter gekennzeichnet. Der Münsinger Lars Schädeli und der ­Langenthaler Sascha Studer entschärften einige platzierte Schüsse mit sehenswerten Reflexen. Doch noch kurz vor Ablauf der ersten Viertelstunde drang der Münsinger Daniel Mumenthaler in den Strafraum der Gäste ein, wo er vom Langenthaler Sven Zimmermann im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Das Verdikt war klar und lautete ­Penalty.

Der gefoulte Akteur ­Mumenthaler übernahm gleich auch die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher zur 1:0-Führung für die Aaretaler. Mit dem Vorsprung im Rücken attackierten die Gastgeber die Gegner in der Folge noch früher und vehementer.

Dies führte in der 22. Minute zum 2:0 der Einheimischen durch Captain Patric Gasser. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit liessen die ­Münsinger die Zügel ein wenig schleifen, was den Langenthalern einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer bot.

Gleich zweimal prüfte Winterzuzug ­Enrique Bem dabei die Fangkünste von FCM-Goalie Schädeli. Nach einem weiteren Bem-Freistoss in der 34. Minute brachten die Platzherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Langenthals im Winter neu verpflichteter Stürmer Mickaël Rodriguez netzte den verwaisten Ball mühelos zum Anschlusstreffer ins Netz.

FCL im Abstiegskampf

Beide Teams vermochten auch in Durchgang zwei das Tempo hochzuhalten. Bereits in der 51. Minute traf Münsingens Michael Erzinger zum vorentscheidenden 3:1. Gegen die Direktabnahme des Mittelfeldspielers hatte Goalie Studer kein probates Mittel. Langenthals Torhüter verhinderte kurz danach einen weiteren Gegentreffer, als er einen Schuss von Flügelspieler Sandro Christen sicher entschärfte.

Lange konnten die anwesenden Zuschauer keine weitere Torszene zur Kenntnis nehmen. Erst in der 76. Minute musste Münsingens Schlussmann Schädeli bei einem wuchtigen Bem-Freistoss sein ganzes Können zeigen. Auch FCL-Stürmer Gregory Gemperle fand kurz danach in Schädeli seinen Meister.

Und so war es FCM-Captain Gasser vergönnt, mit dem 4:1 den Schlusspunkt unter das Derby zu setzen. Die Münsinger halten dank dem Erfolg ­Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Derweil muss sich Aufsteiger Langenthal weiter grosse Sorgen um den Verbleib in der Liga ­machen.

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