Zum Hauptinhalt springen

Langenthal schafft den Ligaerhalt

Der FC Langenthal sichert sich in der 1. Liga zwei Runden vor Schluss mit dem 2:1-Sieg gegen den FC Sursee vorzeitig den Ligaerhalt.

Grund zur Freude für die Langenthaler beim Sieg über Sursee.
Grund zur Freude für die Langenthaler beim Sieg über Sursee.
Urs Baumann

Nach dem völlig missratenen Saisonstart hatten wohl selbst die kühnsten Optimisten Zweifel, ob der FC Langenthal nach seiner Promotion in die 1. Liga im vergangenen Sommer den Klassenerhalt noch schaffen würde. Doch die Zweifler sollten eines Besseren belehrt werden. Nach einem wahrlichen Höhenflug in der Rückrunde und nunmehr acht Partien ohne Niederlage sicherten sich die Oberaargauer mit einem 2:1-Erfolg gegen Sursee bereits zwei Runden vor Saisonende den Ligaerhalt.

FCL-Trainer Willy Neuenschwander fand nach Spielschluss nur lobende Worte für seine Schützlinge: «Wir haben in der gesamten Rückrunde eine beeindruckende Konstanz gezeigt und schafften es, ein stabiles Mannschaftsgerüst aufzubauen. Nun dürfen wir stolz sein, unser Ziel vorzeitig erreicht zu haben.»

Starke Defensivleistung

Gewiss, auch gegen Sursee zeigte Langenthal keinen spielerischen Leckerbissen. Es wurde erneut ersichtlich, dass man sich in Partien, in denen man selbst den Rhythmus bestimmen sollte, noch schwertut. Insbesondere im Offensivspiel fehlten über weite Strecken die nötigen Impulse, um sich gefährliche Abschlusspositionen zu kreieren. Doch es wäre auch vermessen, von einem Aufsteiger – gerade im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten – eine Vielzahl von technischen Highlights zu erwarten.

Vielmehr waren andere Tugenden gefragt, welche von den Einheimischen auch vorbildlich umgesetzt wurden. Sie agierten aus einer kompakten Defensive heraus, die sich durch eine hervorragende Organisation auszeichnete. Die Abwehr um Sven Zimmermann und Philip Schubert bildete auch den Grundstein zum Erfolg. Sie gestand den Luzernern nur selten Torchancen zu. Dem Gegentreffer zum 1:1 in der 74. Minute ging ein Foulspiel an FCL-Goalie Sascha Studer voran.

Zu zehnt zum Siegtreffer

Doch auch von diesem Rückschlag liessen sich die Platzherren, die kurz vor der Pause durch Eren Kisa mit 1:0 in Führung gegangen waren, nicht aus der Ruhe bringen. Obwohl sie nach dem Platzverweis gegen Ives Mezger ab der 68. Minute nur noch zu zehnt spielen konnten, wollten sie den Ligaerhalt vor heimischen Publikum sicherstellen.

In der 79. Minute folgte schliesslich die Erlösung, als Ardi Selmani nach Vorarbeit von Michael Rodriguez aus 13 Metern zum 2:1-Endstand traf. «Letztlich wurde es nicht unerwartet noch zu einer Zitterpartie. Umso schöner ist es, dass wir den Platz doch noch als Sieger verlassen konnten», meinte ein rundum glücklicher Willy Neuenschwander.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch