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Lausanne kommt glimpflich davon

Die Disziplinarkommission der National Football League wertet das nach Ausschreitungen von Hooligans abgebrocheneSpiel zwischen Lausanne und Thun forfait, also mit einem 3:0 für Thun.

Die unschönen Szenen beim Spiel zwischen dem FC Lausanne und dem FC Thun.
Die unschönen Szenen beim Spiel zwischen dem FC Lausanne und dem FC Thun.
Keystone

Das Forfait-Ergebnis von 0:3 dürfte im Nachhinein wenig am Ausgang ändern, den das Spiel auf sportlichem Weg genommen hätte. Thun führte auf der Pontaise nach 71 Minuten 2:0, als vermummte Chaoten auf den Platz stürmten, Knallkörper und Petarden zündeten und letztlich bewirkten, dass Schiedsrichter Sandro Schärer den Match abbrechen musste, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war.

Thun verbessert sich mit dem Sieg auf den 6. Platz mit nunmehr 42 Punkten.

Die Disziplinarkommission belegt Lausanne überdies mit einer Busse von 15'000 Franken sowie - auf Bewährung - mit der Sperre eines Stadionsektors. Der Club hat das Urteil bereits akzeptiert und verzichtet auf einen Rekurs.

Die Rekurskommission hält in der Begründung des Urteils fest: «Der Schiedsrichter musste die Partie zunächst unterbrechen, weil aus dem Waadtländer Sektor Pyro-Gegenstände aufs Spielfeld geworfen wurden. Als schliesslich mit Eisenstangen bewaffnete Personen aus dem Fan-Sektor von Lausanne den Innenbereich des Stadions betraten, beorderte der Schiedsrichter alle Beteiligten in die Kabine. Wenig später brach er das Spiel ab, weil unter diesen Bedingungen die Sicherheit der Spieler, der Schiedsrichter und der Offiziellen nicht mehr gewährleistet war.»

Auch der FC Thun wird für die Vorfälle sanktioniert. Wegen dem Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen und weil Fans den Innenbereich des Stadions betreten hatten, verhängt die Disziplinarkommission eine Busse von 8'000 Franken.

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