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Leoni besiegt Sion mit 2:0 – Guatelli suspendiert

Der FC Zürich setzte sich dank seinem starken Torhüter Johnny Leoni und einer grossen Portion Glück gegen erfolglos agierende Walliser mit 2:0 durch.

Leoni rückte erst kurzfristig in die Startformation, weil sein Konkurrent Andrea Guatelli wegen zu spätem Erscheinen suspendiert wurde. Der Walliser Leoni zeigte bei seinem diesjährigen Meisterschaftsdebüt gegen seinen Stammklub eine tadellose Leistung. Der FCZ tat sich eine Stunde lang äusserst schwer. Wäre Leoni nicht unüberwindbar gewesen, wären die Zürcher schon früh ihrer Chancen auf einen Sieg beraubt worden. In der 55. Minute rettete er bravourös gegen den allein anstürmenden Prijovic. Sion vergab bis zu diesem Zeitpunkt mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

Es bewahrheitete sich schliesslich einmal mehr, dass wer die Tore nicht schiesst, diese kriegt. Nach einer Flanke von Admir Mehmedi beging Sions brasilianischer Innenverteidiger Adailton einen haarsträubenden Fehler und Amine Chermiti bezwang Andris Vanins lässig mit einem Absatztrick (60.). Die Vorentscheidung fiel, als Chermiti zehn Minuten später im gegnerischen Strafraum von Vilmos Vanczak regelwidrig gestört wurde. Den fälligen Foulpenalty verwertete Xavier Margairaz problemlos.

Goalgetter Mrdja verletzt ausgeschieden

Der FCZ hat mit diesem Sieg weiterhin gute Karten, um in die Qualifikation zur Champions-League-Gruppenphase einzuziehen. Die Equipe von Urs Fischer bleibt erster Verfolger von Leader Basel. Sions «Horror-Serie» in Auswärtsspielen gegen den FCZ fand eine Fortsetzung. Die Walliser warten gegen diesen Gegner seit November 2000 und mittlerweile 25 Duellen auf einen Sieg auf fremdem Terrain. Auch war es die erste Niederlage unter dem neuen Coach Laurent Roussey.

Zu allem Übel mussten die Gäste aus dem Rhonetal den Ausfall des derzeit besten Torschützen verkraften. Der Serbe Dragan Mrdja liess sich in der Anfangsphase mit Verdacht auf eine Knieverletzung auswechseln und schaute den Rest des Spiels von einem Rollstuhl aus an der Seitenlinie zu.

si/ot

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