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Neuer Job für Mauro Lustrinelli

Mauro Lustrinelli wird ab dem Sommer die U-16-Nationalmannschaft coachen. Vorher will er mit dem FC Thun noch einen Coup landen.

Neben seinem Job als Assistenztrainer des U21-Nationalteams wird Mauro Lustrinelli Trainer der U16-Mannschaft.
Neben seinem Job als Assistenztrainer des U21-Nationalteams wird Mauro Lustrinelli Trainer der U16-Mannschaft.
Keystone

Es ist eine richtig gute Woche für Mauro Lustrinelli. Am Mittwochabend coachte er den FC Thun zu einem 3:1-Erfolg gegen GC, realisierte den vorzeitigen Klassenerhalt mit den Oberländern. Seit gestern herrscht Klarheit, wie es mit dem 41-Jährigen beruflich weitergeht. Der Tessiner übernimmt beim Schweizerischen Fussballverband die U-16-Nationalmannschaft. «Ich durfte als Spieler für das Nationalteam auflaufen. Dieses Gefühl als Trainer zu erleben und meine Erfahrungen an junge Spieler weiterzugeben, macht mich stolz», sagt er.

Frei von Druck kann Lustrinelli in den letzten drei Runden mit Thun einen Coup landen, bietet sich im Saisonschlussspurt doch die Chance, den fünften Platz zu erreichen, der zur Qualifikation für die Europa League berechtigt. «Vor einer Woche haben alle nur über den Ligaerhalt geredet, jetzt ist Europa plötzlich ein Thema», sagt Lustrinelli. Sie würden nur darauf schauen, dass die Leistung stimme. «Wenn dann Punkte resultieren, können wir am Schluss schauen, ob es reicht.»

Lausannes Heimschwäche

Morgen (17.45 Uhr) gastiert Thun in Lausanne. Ein gutes Pflaster dazu, das Punktekonto zu füllen. Die Westschweizer stellen das schlechteste Heimteam der Super League. Seit 11 Spielen warten sie auf einen Heimsieg, der letzte Erfolg datiert vom 2. Oktober 2016 (4:1 gegen Lugano). Heimschwäche hin oder her, die Lausanner spielen eine gute Saison, drei Runden vor Schluss weisen sie fünf Punkte Vorsprung auf Vaduz auf, der Klassenerhalt ist zum Greifen nahe. Der Baumeister des Aufschwungs ist Fabio Celestini.

Er gilt als smarter, akribischer Trainer. Nach seinem Amtsantritt 2015 formte er Lausanne in Kürze zu einem Team, das eine klare Spielidee verfolgt, im Sommer 2016 aufstieg und mit Offensivfussball in dieser Saison zunächst die Super League aufmischte. Nach einer Resultatkrise zu Beginn des Jahres bot Celestini den Rücktritt an, der Vorstand hielt eisern an ihm fest.

Für Celestini war es der Schlüsselmoment in der Rückrunde. «Der Vorstand sandte ein Signal aus, dass es nun an den Spielern liege. Seither hat sich die Mentalität gebessert, das brauchen wir, um zu bestehen», sagte er der Zeitung «Le Matin». In der Tat stabilisierte sich Lausanne, fand zur guten Form zurück, die sie zu Beginn der Saison ausgezeichnet hatte.

Und so weckt Celestinis Arbeit Begehrlichkeiten. Es gibt Gerüchte, wonach der 41-Jährige auf der Liste von Klubs aus Frankreich steht. «Fabio hat noch einen Vertrag über 2 Jahre, wir haben Lust, mit ihm 2019 ins neue Stadion einzuziehen», sagt Lausanne-Präsident Alain Joseph. Celestini hält sich derweil bedeckt, es würde indes nicht überraschen, sollte er bald den Lockrufen eines grösseren Klubs ­folgen.

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