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Marcel Koller: «Dann werde ich nicht jubeln»

Marcel Koller hat die österreichische Seele verstanden, und Österreich verehrt den Zürcher.

Hat gut lachen: Marcel Koller geniesst in Österreich viele Sympathien.
Hat gut lachen: Marcel Koller geniesst in Österreich viele Sympathien.
Keystone

Marcel Koller hat die österreichische Seele verstanden – und ­Österreich verehrt den Zürcher. Heute soll er mit einem Sieg gegen sein Heimatland das Fussballjahr 2015 des Nationalteams ohne Niederlage abschliessen.

Österreichs Lieblingsnachbarland ist Deutschland. Die Schweiz wird öfter mit Argwohn beäugt. Die Österreicher beneiden die Eidgenossen zwar um die Vorteile der direkten Demokratie. Im Umgang mit Brüssel schwankt das Empfinden aber zwischen Bewunderung über die vermeintliche Unabhängigkeit von der EU und Verärgerung über Bern, weil die bilateralen Verträge eine ­«Rosinenpickerei» der Schweiz seien. Fussballerisch ist die Schweiz kein Vorbild mehr. Zwischen Bregenz und Wien wird nur der FC Basel ernst genommen, im Bereich der Nationalteams hat man aufgeholt und die Schweiz überholt.

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