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Thun holt nächsten Leader aus Übersee

Einen Tag nach dem Zuzug Leonardo Bertones vermeldet der FC Thun die Verpflichtung des 28-jährigen Liechtensteiners Nicolas Hasler.

Simon Scheidegger
Zurück in der Super League: Nicolas Hasler spielte bis 2017 beim FC Vaduz.
Zurück in der Super League: Nicolas Hasler spielte bis 2017 beim FC Vaduz.
Archiv/Freshfocus

Im Sommer 2017 brach Nicolas Hasler seine Zelte in der Heimat ab, wechselte von seinem Stammclub FC Vaduz nach Toronto. In der kanadischen Metropole traf er unter anderem auf die amerikanischen Nationalspieler Michael Bradley und Jozy Altidore oder den dreifachen italienischen Meister mit Juventus Turin, Sebastian Giovinco. Der Liechtensteiner etablierte sich bei den Kanadiern auf Anhieb, gehörte meistens zur Stammformation und gewann mit Toronto nicht nur den MLS Cup, sondern schaffte auch den Einzug ins Endspiel der Nordamerikanischen Champions League.

Darauf wurde Hasler zu Chicago Fire (mit Bastian Schweinsteiger) transferiert, ehe er sich im April 2019 Kansas City anschloss. Gleich in seinem ersten Spiel traf Hasler dabei auf Cincinnati mit Leonardo Bertone. Nun ist gut möglich, dass die beiden künftig Seite an Seite im Mittelfeld des FC Thun auflaufen werden. Denn nachdem sein Vertrag in Kansas City im letzten Dezember ausgelaufen war, entschied sich Hasler nach insgesamt 55 Spielen in Nordamerika für die Rückkehr nach Europa.

Sorgic kein Thema mehr

Beim FC Thun unterschrieb der 66-fache Nationalspieler, der nicht nur im Mittelfeld, sondern auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann, am Dienstag einen Vertrag bis Saisonende. Sportchef Andres Gerber streicht die Polyvalenz des 28-Jährigen hervor – dank seiner Erfahrung könne Hasler genauso wie Bertone eine Leader-Rolle übernehmen.

Damit sind die Thuner drei Tage vor dem letzten Testspiel am Samstag gegen Xamax (15 Uhr) einen Schritt näher an der Mannschaft, die am 26. Januar gegen Sion in die Rückrunde starten wird, wobei nach wie vor sowohl Abgänge als auch Zuzüge zu erwarten sind. Gerber sagt, er und seine Kollegen im Staff prüften im Moment viele Optionen. Aber der Sportchef stellt auch klar: «Wir machen keine Paniktransfers. Wenn wir etwas machen, muss es für alle passen.»

Zeitweise hielt sich das Gerücht, dass Dejan Sorgic ins Berner Oberland zurückkehren könnte. Und obwohl ausser Frage steht, dass der letztjährige Topskorer helfen würde, die stockende Thuner Offensive in die Gänge zu bringen, ist eine Rückkehr des 30-Jährigen kein Thema mehr. Letzten Freitag schoss Sorgic Auxerre mit seinem dritten Saisontor zum 1:0-Sieg in Le Mans. «Dejan will bei Auxerre bleiben», sagt Gerber, der weiter den Markt nach Verstärkungen sondieren wird – diesseits und jenseits des Atlantiks.

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