Zum Hauptinhalt springen

Oft hektisch, nicht immer fair – und nie ausgeglichen

YB-Trainer Uli Forte sah gegen Basel die «beste Halbzeit der ganzen Saison». Beim 4:2 gegen den Meister spielten die Young Boys phasenweise berauschend und lancierten damit die Jagd auf den Meister.

Beschwingt unterwegs: YB kann in der aktuellen Verfassung den FC Basel zum Duell um den Titel fordern.
Beschwingt unterwegs: YB kann in der aktuellen Verfassung den FC Basel zum Duell um den Titel fordern.
Andreas Blatter
Schlusspunkt in der Nachspielzeit: Guillaume Hoarau trifft zum 4:2abl
Schlusspunkt in der Nachspielzeit: Guillaume Hoarau trifft zum 4:2abl
Andreas Blatter
Happy End am Tag der Oscarverleihung:  Alexander Gerndt (links) zeigte beim 4:2-Sieg gegen Basel eine herausragende Darbietung.
Happy End am Tag der Oscarverleihung: Alexander Gerndt (links) zeigte beim 4:2-Sieg gegen Basel eine herausragende Darbietung.
Andreas Blatter
1 / 3

Versteinert die eine, verträumt die andere. Die Mienen der beiden Trainer nach der Partie, sie erzählten fast die ganze Geschichte dieses Fussballspiels. Und diese ist, in sich begriffen und bei allem Unterhaltungswert des Ligaspitzenspiels zwischen YB und Basel, eigentlich doch ziemlich simpel: YB stark, Basel schwach, oder auch: YB überragend, Basel miserabel. Zu diesem Schluss kam nicht nur, wer alleine die erste Halbzeit betrachtete, sondern eben auch, wer nach der Partie in die Gesichter der Trainer sah. Denn wenn Paulo Sousas Gesichtszüge punkto Härte seine englische Aussprache übertreffen und er meint, der Gegner sei «in jeder Hinsicht so viel besser» gewesen als sein Team, dann muss dieser FC Basel wirklich vorgeführt worden sein. Und wenn Uli Forte in gelöster Stimmung von der «besten Halbzeit der ganzen Saison» spricht, dann muss dieser Berner Beginn etwas ganz Spezielles gewesen sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.