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«Schlimmer, als wenn ich ein Hooligan wäre»

Luis Suárez, uruguayischer Nationalstürmer in Diensten des FC Barcelona, hat sich noch immer nicht mit seiner Strafe für die Bissattacke an der WM abgefunden.

Der Täter sieht sich als Opfer: Luis Suárez (v.) biss an der WM seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini.
Der Täter sieht sich als Opfer: Luis Suárez (v.) biss an der WM seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini.
Keystone

Weil er am 24. Juni im WM-Spiel gegen Italien seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter biss, sperrte die Fifa Luis Suárez für vier Monate vom Fussballbetrieb aus und auferlegte ihm zusätzlich eine Sperre für neun Ernstkämpfe mit der Nationalmannschaft Uruguays.

Für den Stürmer, der nach der WM zum FC Barcelona wechselte, ist dies auch heute noch ein zu harter Entscheid. «Eine Sperre ist eine Sache. Aber nicht mal trainieren zu dürfen, wie am Anfang, das ist eine Behandlung, schlimmer als wenn ich ein Hooligan wäre», sagte Suárez im Interview mit dem deutschen Fachmagazin «Kicker».

Wegen der Sanktionen wird er auch die Copa América im kommenden Sommer verpassen. Und das schmerzt ihn gehörig. «Die Fifa hat mich doch schon auf Clubebene gesperrt, warum auch noch in der Nationalelf? Das eine oder das andere wäre okay gewesen, aber nicht beides», findet Suárez.

Bei seinem neuen Verein hat sich der Beisser inzwischen gut eingelebt. Am vergangenen Wochenende entschied er mit seinem Treffer zum 2:1 den Clásico gegen Real Madrid zu Gunsten des FC Barcelona.

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