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Schweizer Uefa-Landvogt soll die Euro 2012 retten

Auf Martin Kallen wartet harte Arbeit: Der Ex-Chef der Euro 08 organisiert die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine. Noch harzt es jedoch mit den Vorbereitungen.

Wo 2012 das Eröffnungsspiel für die EM angepfiffen werden soll, breitet sich heute eine Brache aus. Noch sind für den Bau des neuen Nationalstadions in Warschau keine Bagger aufgefahren. Einsprachen verhindern den Baubeginn. In den anderen polnischen Austragungsorten Breslau und Danzig sieht es ähnlich aus. Einzig in Posen ist das bestehende Stadion im Umbau. Besser ist die Situation in der Ukraine: Dort geht der Bau der Stadien vorwärts.

Nun ist der EM-Cheforganisator Martin Kallen letzte Woche nach Warschau gereist. Dort stellte der 54-jährige Statthalter der Uefa die Firma Eurodivision vor, die das Turnier aufziehen soll. Die polnische Tageszeitung «Rzeczpospolita» schreibt, dass Kallen zwar nicht offiziell deren Chef sein wird – diese Funktionen nehmen die Präsidenten der Fussballverbände der beiden Länder ein – doch wird der Berner Oberländer das Sagen haben. «Kallen wird die Befehle erteilen.» So müssen er und seine Mitarbeiter den Billetverkauf auf die Beine stellen, Preise festlegen und für die Sicherheit in den Stadien sorgen.

Die Zeitung spekuliert, dass Kallen wohl oder übel nach Warschau ziehen müsse – um sich vor Ort mit den vielen Problemen zu beschäftigen.

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