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Spross tritt als GC-Verwaltungsrat zurück

Der langjährige Geldgeber war zuletzt wegen seiner Nähe zu Erich Vogel in die Kritik geraten. Jetzt zieht er die Konsequenzen.

Seit 1962 mit GC verbunden: Heinz Spross.
Seit 1962 mit GC verbunden: Heinz Spross.
Keystone

Am Freitagabend hat Heinz Spross seine Kollegen bei GC informiert, dass er auf Ende Juni den Rücktritt aus dem Verwaltungsrat gibt. Nachdem vor kurzem bereits Reinhard Fromm zurückgetreten ist, besteht der VR zurzeit nur noch aus drei Personen: Präsident Stephan Anliker, Martin Keller und Michael Schwarz. Die Nachfolger von Fromm und Spross werden aus dem Kreis der GC-Besitzer kommen und sollen demnächst bestimmt werden. Vorderhand übernimmt Keller Spross’ Aufgaben als Verantwortlicher im sportlichen Bereich.

Spross tritt zurück, weil «die letzten Wochen für mich und meine Familie nicht immer leicht waren», wie GC in einer Pressemitteilung schreibt, «die Indiskretionen, Mutmassungen und Verschwörungstheorien, ich sei quasi fremdgesteuert, haben mich geärgert und persönlich verletzt». Spross war aus verschiedenen Kreisen vorgeworfen worden, er trage die Meinung des alten Sportchefs Erich Vogel direkt in den Verwaltungsrat.

Seit 1962 ist Spross den Grasshoppers verbunden, er verlässt GC auch jetzt nicht. Der 67-Jährige, der in den vergangenen Jahren den Club mit seinem finanziellen Engagement mit am Leben gehalten hatte, bleibt Präsident der von ihm gegründeten Gönnervereinigung Blue Label, die der Fussballsektion jährlich 1,5 Millionen Franken zuführt. Und er gehört auch weiterhin zu den Ownern.

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