Spycher bleibt weitere vier Jahre bei YB

Vor zwei Wochen kündigte Sportchef Christoph Spycher seinen Verbleib bei YB an. Nun hat er einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Die Freude ist gross.

Bis 2022 bei YB: Christoph Spycher hat seinen Vertrag verlängert.

Bis 2022 bei YB: Christoph Spycher hat seinen Vertrag verlängert.

(Bild: Raphael Moser)

Dominic Wuillemin

Es ist das letzte Kapitel einer Geschichte, die durchaus das Potenzial hatte, das Wohlbefinden beim von Erfolg zu Erfolg eilenden Meister empfindlich zu stören. Begutachtet von YB-Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger, unterschreibt Christoph Spycher einen neuen, bis Ende 2022 gültigen Vertrag. Der Sportchef sei der Fahnenträger der Young Boys, sagt Kienberger. «Dementsprechend wichtig ist dieser Tag für den Club. Ich verspüre grosse Freude.»

Überraschend ist das Ende nicht, der 40-Jährige, der vom Fussballverband für den Job als Teammanager des Nationalteams umworben war, kündigte vor zwei Wochen seinen Verbleib bei YB an. In den letzten Tagen hätte man nur noch Details klären müssen, sagt Spycher. «Ich schätze es sehr, in einem kompetenten und auch menschlich tollen Team arbeiten zu können.»

Spycher, der frühere Nationalspieler mit Bundesligaerfahrung, ist seit Juni 2010 für die Stadtberner tätig; zunächst während vier Saisons als Spieler und Captain, danach als Talentmanager und seit Herbst 2016 als Sportchef. In seiner Amtszeit gewann YB im letzten Sommer den ersten Meistertitel seit 32 Jahren und schaffte im vergangenen Herbst auch die Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League.

Castella bleibt ebenfalls

Ebenfalls verlängert wurde der auslaufende Vertrag mit Ausbildungschef Gérard Castella; der neue Kontrakt ist bis Sommer 2021 gültig. Der 65-jährige Romand wurde im Sommer 2017 von Spycher nach Bern gelockt; er ist eine jener wichtigen Figuren, die es bevorzugen, im Hintergrund zu wirken, aber massgeblich am Erfolg beteiligt sind.

In nächster Zeit werden die Young Boys zudem einen Zuzug in der sportlichen Führung vermelden. Einer, der Sportchef Spycher in der täglichen Arbeit entlasten soll. Auch in dieser Angelegenheit dürften nur noch die letzten Details geklärt werden müssen.

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