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Thorsten Finks Zuversicht – Ruhe für Seydou Doumbia

FCB-Trainer Thorsten Fink will am Sonntag in Bern Routinier Scott Chipperfield auf Seydou Doumbia ansetzen. Der YB-Stürmer wird derzeit allerdings geschont.

Duell aus dem Hinspiel: Basels Behrang Safari (am Sonntag gesperrt) gegen Seydou Doumbia (rechts), der leicht kränkelt.
Duell aus dem Hinspiel: Basels Behrang Safari (am Sonntag gesperrt) gegen Seydou Doumbia (rechts), der leicht kränkelt.
Keystone

Noch dauert es einige Tage bis zum Gipfeltreffen, doch die verbale Annäherung ans Duell Erster gegen Zweiter hat längst begonnen. Bei YB freut man sich riesig auf den ausverkauften Spitzenkampf und die Möglichkeit, den grössten Titelrivalen zu distanzieren. Und Basels Trainer Thorsten Fink liess sich gestern in der «Basler Zeitung» zitieren, er wolle in Bern gegen YB gewinnen. Der FCB muss am Sonntag auf drei gesperrte Stammspieler (Abwehrchef David Abraham, Linksverteidiger Behrang Safari und Torjäger Alex Frei) verzichten. Zudem fehlt Stammtorhüter Franco Costanzo ja lange verletzt, in Bern dürfte wie beim 4:2-Erfolg zuletzt im Cupachtelfinal gegen Zürich der Deutsche Stefan Wessels (und nicht Massimo Colomba) zwischen den Pfosten stehen.

Trainer Thorsten Fink hat sich zudem bereits entschieden, wer die Kreise des überragenden YB-Stürmers Seydou Doumbia stören soll. Der routinierte Australier Scott Chipperfield, die Allzweckwaffe der Basler, dürfte den schnellen Ivorer eng beschatten.

Doumbia kränklich

Seydou Doumbia aber trainiert derzeit gar nicht, er ist seit gestern krankgeschrieben, aber bei den Young Boys geht man davon aus, dass der Torschützenkönig gegen Basel eingesetzt werden kann, selbst wenn er vorher vielleicht nicht mehr trainiert. Die Verantwortlichen hoffen, dass der 21-Jährige sich ein bisschen vom Rummel um seine Person und von der stressigen Reiserei mit dem Nationalteam der Elfenbeinküste letzte Woche erholen kann. Doumbia war zuletzt auch ein wenig angeschlagen, und weil er sich zudem nicht fit fühlte, verordnete ihm der Verein nun Ruhe. Dadurch kann der Stürmer auch dem gewaltigen Medieninteresse in den nächsten Tagen ausweichen.

Millioneneinnahme für YB

YB gegen Basel ist in jeder Beziehung ein Duell der Superlative, die zwei stärksten, besten und grössten Vereine des Landes begegnen sich auf Augenhöhe. Die Berner haben zwar noch immer 4 Punkte Vorsprung, doch nach dem 2:1-Sieg in Basel Ende August lag der FCB noch 13 Zähler hinter YB. Das Momentum spricht also für Basel, der Heimvorteil und der Kunstrasen, den man beim FCB überhaupt nicht mag, aber für die Young Boys. Zudem müssen die Berner auf keine Akteure verzichten, falls Doumbia wie erwartet eingesetzt werden kann.

Die Young Boys generieren am Sonntag alleine aus dem Ticketverkauf rund 750'000 Franken Bruttoeinnahmen, insgesamt dürfte der Ertrag die 1-Million-Grenze weit übersteigen. Nach der Partie gegen Basel wird YB einen stolzen Zuschauerschnitt von rund 23'000 Besuchern (in acht Heimspielen) ausweisen und den Publikumsprimus FCB (Zuschauerschnitt: 22'454) erstmals seit Jahren überflügeln. Und auch im letzten Heimspiel 2009, eine Woche später gegen Xamax, werden wohl über 25000 Zuschauer im Stade de Suisse anwesend sein.

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