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Thun rupft GC bei Vogels Comeback

Den Grasshoppers ist der Rückrundenstart missglückt. Trotz spielerischem Übergewicht unterlagen sie dem FC Thun zu Hause 0:1.

Aufmerksam: Johann Vogel schirmt den Ball gegen den Thuner Christian Schneuwly ab.
Aufmerksam: Johann Vogel schirmt den Ball gegen den Thuner Christian Schneuwly ab.
Keystone
Thuner Jubel: Marco Schneuwly (l.) feiert seinen Treffer gegen die Grasshoppers.
Thuner Jubel: Marco Schneuwly (l.) feiert seinen Treffer gegen die Grasshoppers.
Reuters
Ankunft in der Kälte: Johann Vogel schreitet mit einem Mädchen an der Hand aufs Spielfeld.
Ankunft in der Kälte: Johann Vogel schreitet mit einem Mädchen an der Hand aufs Spielfeld.
Reuters
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Marco Schneuwly, der in der Winterpause von den Young Boys zum FC Thun gewechselt war, avancierte vor 2500 unverdrossenen Zuschauern im eisigen Zürcher Letzigrund zum Matchwinner für die Gäste aus dem Berner Oberland. Nach einem Freistoss von Saif Ghezal, dem ein kluges Zuspiel von Kevin Bigler folgte, erzielte Schneuwly unmittelbar vor dem Pausenpfiff den einzigen Treffer des Nachmittags.

Der Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf, denn GC war im ersten Match mit Rückkehrer Johann Vogel die aktivere Mannschaft. Im Strafraum agierten die Grasshoppers aber zu harmlos. Steven Zuber, Daniel de Ridder und Toko Bundebele vergaben die besten Torchancen der Hausherren. Vogel, der nach seiner zweieinhalbjährigen Fussballpause über die gesamte Distanz durchhielt, fiel mit guter Ballverteilung und wirkungsvoller Defensivarbeit auf. Von seinen 60 Pässen kamen 50 an, eine hervorragende Ausbeute.

«Die erste Halbzeit habe ich gebraucht, um reinzukommen, in der zweiten war ich dann bissiger», bilanzierte Vogel seinen Auftritt im «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens. Und der 35-Jährige formulierte gleich auch seine mittelfristigen Ziele: «GC muss wieder dorthin, wo es früher einmal war.» Die treibende Kraft hinter seinem Comeback sei Trainer Ciriaco Sforza gewesen. «Es ehrt mich, dass er mich angefragt hat, obwohl ich für das Comeback natürlich leiden musste», so Vogel weiter.

«Ich ziehe meinen Hut vor Johann», erklärte Sforza nach dem Match. Es sei nicht selbstverständlich, dass Vogel nach zweieinhalb Jahren Pause den Super-League-Rhythmus gleich wieder mitzugehen vermochte. «Mann kann ihm für sein erstes Spiel nach dieser langen Pause nur gratulieren», gab Thuns Trainer Bernard Challandes zu Protokoll.

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