Zum Hauptinhalt springen

Thuns Millionen gegen die Schulden

An der Generalversammlung des FC Thun blieben die erwarteten Streitdiskussionen um die Einflussbegrenzung der einzelnen Aktionäre aus.

Die 110 anwesenden Teilinhaber wurden über den Verbleib des Gelds aus der Champions League aufgeklärt.

Im Sinne der Transparenz orientierte die neue Thuner Vereinsführung aus eigenem Antrieb über die Verwendung der brutto 18,5 Millionen Franken, die in der Europacup-Saison (2005/06) in die Kassen der Berner Oberländer geflossen waren. Eine Spezialprüfung ergab, dass keine Hinweise auf strafbare Handlungen vorliegen. Das Geld sei vor allem zur Tilgung des massiven Jahresverlusts (6 Mio. im Jahr 2005, 5 im 2006 und 4 im 2007) gebraucht worden. Dazu habe der damalige Verwaltungsrat plus die angeschlossenen Firmen in diesen drei Jahren ein Gesamthonorar von einer Million Franken bezogen.

An der anderthalb Stunden dauernden GV in der Expohalle blieb der grosse Krach um eine Statutenänderung aus. Die Vorlage des neuen Verwaltungsrats, die Stimmkraft eines einzelnen Aktionärs unabhängig seines Aktienpakets auf zehn Prozent zu begrenzen, endete nach Gesprächen am Sonntag und gestern Mittag in einem Kompromiss, der von den Aktionären mit grossem Mehr angenommen wurde. Die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd kann damit laut Vertrag 30 Prozent der Aktien der FC Thun AG erwerben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch