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Wer hat den Champions-League-Pokal kreiert?

Die Berner Young Boys spielen in 7 Tagen erstmals in der Champions League. Wir beantworten Fragen zum prestigeträchtigen Wettbewerb.

1967: Hans Stadelmann (l.), Vater des Pokalschöpfers Jürg Stadelmann, übergibt die Trophäe an den damaligen Uefa-Generalsekretär Hans Bangerter.
1967: Hans Stadelmann (l.), Vater des Pokalschöpfers Jürg Stadelmann, übergibt die Trophäe an den damaligen Uefa-Generalsekretär Hans Bangerter.
zvg

«Chumm bring en hei!» Zu keinem anderen Club der Champions League passt Baschis Song so gut wie zu YB. Denn der silberne Siegerpokal der Königsklasse wurde – ja, tatsächlich! – in Bern kreiert.

Wir blenden zurück ins Jahr 1966. Weil Real Madrid die alte Meistercup-Trophäe endgültig gewonnen hatte, machte sich der Europäische Fussballverband (Uefa) auf die Suche nach einem neuen Pokal. Uefa-Generalsekretär Hans Bangerter, ein Berner, beauftragte Goldschmied Jürg Stadelmann, ebenfalls ein Berner, Ideen zu sammeln. Stadelmann und seine Leute zeichneten diverse Skizzen, die am Tag der Präsentation am Uefa-Sitz in Bern auf dem Boden ausgelegt wurden.

Dann begannen die Diskussionen: Den Italienern würde dieser Chübu am besten gefallen, den Spaniern ­jener. Schliesslich wurden Elemente von mehreren Skizzen zusammengesetzt. Das Design war geboren – und ist bis heute gleich geblieben, obwohl der Pokal seither mehrmals neu ­hergestellt wurde.

Barcelona, Ajax Amsterdam, Liverpool und andere grosse Clubs haben den ­silbernen Henkelpott schon gewonnen. ­Ob ihn YB jetzt heimbringt? Träumen ist immer erlaubt.

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