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Wo wohnen die Schweizer? Wo gibt es Tickets?

Mit einem 2:1-Sieg gegen Albanien hat sich die Schweizer Nati gestern für die WM in Brasilien qualifiziert. Wir beantworten nun alle Fragen rund um die Meisterschaft im Sommer 2014.

David Wiederkehr
Gab ohne Pause Autogramme: Xherdan Shaqiri. (12. Oktober 2013)
Gab ohne Pause Autogramme: Xherdan Shaqiri. (12. Oktober 2013)
Kann stolz auf seine Leistung sein: Michael Lang in Kloten. (12. Oktober 2013)
Kann stolz auf seine Leistung sein: Michael Lang in Kloten. (12. Oktober 2013)
Umschwärmt von Fans: Granit Xhaka schreibt Autogramme. (12. Oktober 2013)
Umschwärmt von Fans: Granit Xhaka schreibt Autogramme. (12. Oktober 2013)
Ein junger Fan ergattert ein Autogramm von Ricardo Rodriguez. (12. Oktober 2013)
Ein junger Fan ergattert ein Autogramm von Ricardo Rodriguez. (12. Oktober 2013)
Sympathieträger: Xherdan Shaqiri herzt den Jungen, der mit ihm auf den Platz geht. (11. Oktober 2013)
Sympathieträger: Xherdan Shaqiri herzt den Jungen, der mit ihm auf den Platz geht. (11. Oktober 2013)
Die Stars des Abends: Xherdan Shaqiri umarmt Michael Lang. (11. Oktober 2013)
Die Stars des Abends: Xherdan Shaqiri umarmt Michael Lang. (11. Oktober 2013)
Freuen sich auf Brasilien: Die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft jubeln ihren Fans zu.
Freuen sich auf Brasilien: Die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft jubeln ihren Fans zu.
Geschafft! Das Schweizer Team feiert seinen Sieg. (11. Oktober 2013)
Geschafft! Das Schweizer Team feiert seinen Sieg. (11. Oktober 2013)
Die erste Chance der Partie: Fabian Schär kommt zum Kopfball.
Die erste Chance der Partie: Fabian Schär kommt zum Kopfball.
Vergebene Grosschance: Valentin Stocker trifft mit seinem Kopfball aus fünf Metern nur den Pfosten.
Vergebene Grosschance: Valentin Stocker trifft mit seinem Kopfball aus fünf Metern nur den Pfosten.
Schlüsselfigur: Xherdan Shaqiri verwertet gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Zuspiel von Granit Xhaka.
Schlüsselfigur: Xherdan Shaqiri verwertet gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Zuspiel von Granit Xhaka.
Angeschlagen: Shaqiri wurde vermehrt hart angegangen und musste nach seinem Tor ausgewechselt werden.
Angeschlagen: Shaqiri wurde vermehrt hart angegangen und musste nach seinem Tor ausgewechselt werden.
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Hat sich die Schweiz schon zuvor einmal vor der letzten Runde für eine WM qualifiziert? Nein, das ist eine Premiere. 2010 hat sie die Qualifikation ebenso erst am letzten Spieltag (0:0 gegen Israel) realisiert wie 1994 (4:0 gegen Estland) und 1966 (2:1 gegen Holland). Der Weg an die WM 2006 führte über die Barrage in Istanbul, Chile 1962 wurde dank eines Entscheidungsspiels gegen Schweden realisiert. Vor der Heim-WM 1954 war die Qualifikation noch überschaubarer gewesen: 1950 und 1938 waren Playoff-Siege gegen Luxemburg und Portugal nötig – 1934 brachte ein 2:0-Forfaitsieg gegen Rumänien das WM-Ticket.

Wie viel an Prämien erhalten die Spieler? Für den gestrigen Sieg allein wurde jeder der eingesetzten Spieler – wie vor Beginn der Qualifikation vereinbart – mit 12'000 Franken entschädigt. Für ein Remis hätte es 5000 gegeben. Hinzu kommt nun, da die Schweiz die Qualifikation schaffte, ein Bonus von 13'500 Franken pro Einsatz. Vier Spieler wurden in allen neun Spielen eingesetzt: von Bergen, Rodriguez, Behrami, Shaqiri. Damit hat dieses Quartett an Prämien bereits 208'500 Franken verdient.

Wo wird die Delegation wohnen? Aller Voraussicht nach wird Ottmar Hitzfeld mit seiner Mannschaft Quartier in Guarujá beziehen – einer Stadt mit gut 300'000 Einwohnern. Für Guarujá sprachen die gute Lage mit kurzem Anfahrtsweg zu einem Flughafen sowie das milde Klima. Im brasilianischen Winter herrschen tagsüber Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad, in der Nacht sinken sie kaum unter 15 Grad. Das Hotelresort ist bereits reserviert. Laut Peter Stadelmann, dem Delegierten des Nationalteams, würde allenfalls noch umdisponiert, sollte die Schweiz ihre Spiele in den feuchten Teilen im Norden des Landes bestreiten müssen. So herrscht in der Amazonasstadt Manaus eine Luftfeuchtigkeit von 83 Prozent.

Wann werden die Schweizer Gruppengegner ausgelost? Die Auslosung findet am 6. Dezember in Mata de São João im Bundesstaat Bahia statt. Obschon das Prozedere noch nicht offiziell bekannt ist, darf man annehmen, dass es ähnlich wie 2006 und 2010 sein wird: Gastgeber Brasilien und die sieben besten Teams der Weltrangliste bilden die Gruppenköpfe. Die übrigen Europäer werden zusammen in einen einzelnen Topf und die restlichen Konföderationen in zwei weitere Töpfe verteilt. So wird gewährleistet, dass nicht mehr als zwei europäische Teams in dieselbe Gruppe gelost werden.

Finden die Spiele wegen der Zeitverschiebung mitten in der Nacht statt? Gespielt wird zu zuschauerfreundlichen Zeiten für die Fans in Europa, zwischen 13 und 19 Uhr Ortszeit. Die meisten Austragungsorte liegen fünf Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit, in den westlicher gelegenen Städten Cuiabá und Manaus sind es sechs. Das bedeutet: Die ersten Spiele des Tages werden um 18 Uhr MEZ angepfiffen, einige zur Primetime, die letzten um Mitternacht – nur vereinzelte Partien sind noch später angesetzt. Ab den Achtelfinals sind die Anspielzeiten einheitlich: 18 und 22 Uhr MEZ. Der Final in Rio de Janeiro beginnt am 13. Juli 2014 um 21 Uhr Schweizer Zeit.

Wo erhält man Tickets, und wie teuer sind sie? 3,3 Millionen Karten gelangen in den Verkauf, sie kosten zwischen 90 Dollar und 990. Seit dem 20. August läuft die erste Vorverkaufsphase – weil die eingegangenen Bestellungen die in dieser Phase verfügbaren 1 Million Karten überschritten, vergibt die Fifa die Tickets per Lotterie. Um teilzunehmen, muss man sich bis zum 28. November über die Website des Weltverbandes registrieren.

Sobald nach der Gruppenauslosung die Spielorte der Teams bekannt sind, beginnt am 8. Dezember die zweite Verkaufsphase mit den Follow-my-Team-Tickets. Eine letzte Last-Minute-Verkaufsphase startet am 15. April 2014.

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