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YB präsentiert das neue Trikot

Beim Kickoff-Event im Neufeld zeigt YB neben der neuen Arbeitskleidung die Verbundenheit zur jüngsten Klientel.

Am Donnerstag wurde im Neufeld Stadion das neue YB-Trikot präsentiert.
Am Donnerstag wurde im Neufeld Stadion das neue YB-Trikot präsentiert.
Claudia Salzmann
Gespannt warten die Fans auf die Spieler.
Gespannt warten die Fans auf die Spieler.
Claudia Salzmann
Über dem Tisch sitzt das neue Trikot, unter dem Tisch ist geht es etwas lockerer zu und her.
Über dem Tisch sitzt das neue Trikot, unter dem Tisch ist geht es etwas lockerer zu und her.
Claudia Salzmann
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Als Josh Simpson einläuft, ist die Sache entschieden. Lange blieb es spannend, welcher YB-Spieler beim Einlaufen ins Leichtathletikstadion Neufeld denn am meisten Applaus einheimsen würde, lange war es Captain Marco Wölfli, dann Rückkehrer Christian Schneuwly oder der beliebte Scott Sutter, der bei YB vor dem Absprung steht. Der verletzte Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch) trägt den Tagessieg schliesslich deutlich davon, er erntet wohltuenden Beifall auf seinem langen Weg zur Besserung. YB hat im Neufeld zehn Tage vor Meisterschaftsbeginn zum Saisonstartevent geladen, gekommen ist wie in den letzten Jahren üblich vor allem die jüngste Klientel der Young Boys: Gut 500 Kinder und Eltern haben auf der Holztribüne Platz genommen – «das hat Charme, das ist gemütlich», sagt CEO Ilja Kaenzig. Für einmal müssen die Young Boys das echte Zuhause den grösseren Bühnen überlassen: Nach dem Konzert der Red Hot Chili Peppers laufen im Stade de Suisse die Vorbereitungen für das Boxspektakel mit Wladimir Klitschko und Tony Thompson auf Hochtouren. «Solche Anlässe sind ein Gewinn fürs Stadion, dafür ist es ja auch da.» Für den volksnahen YB-Auftritt eignet sich das charmante Neufeld an diesem Abend sowieso ein wenig besser.

Selten erlangt ja Arbeitskleidung so viel Aufmerksamkeit wie bei Fussballern, und so gerät der Einmarsch der YB-Idole auch zur Modeschau. Das traditionelle Gelb des Heimdresses steht diese Saison im Kontrast zum ungewohnten Blau, in welchem die Berner einige Auswärtsspiele bestreiten werden. «Das sieht nicht schlecht aus und ist doch mal etwas Neues», meint Christoph Spycher; «speziell» oder «unpassend» lauten hingegen die anonymen Kommentare aus der Menge. Blau hin, Gelb her – den erfrischenden Sinn fürs Wesentliche behalten wie so oft die Kinder, welche sich im anschliessenden Plauschturnier rund um die brav herumtrabenden Profis keine Blösse geben und eifrig dem Ball nachrennen. Gut 25 Glückspilze aus dem Publikum haben sich per Los die Teilnahme und somit die Nähe zu den YB-Fussballern gesichert. Nach dem Spiel dürfen sie sich nicht nur für Autogramme einreihen, sondern erhalten auch noch jede Menge Erinnerungsstücke vom neuen Materialsponsor.

Ende der letzten Spielzeit, im Mai, gab YB den Ausrüsterwechsel von Puma zu Jako bekannt. «Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität der neuen Kleider», bilanziert CEO Kaenzig, «einen ersten Eindruck haben wir im Trainingslager erhalten.» Mit der Entlassung von Christian Gross und der Verpflichtung von Martin Rueda hat sich bei YB eine neue Bescheidenheit breitgemacht, die Töne sind leiser und weicher geworden. Den Wechsel vom mondänen Puma zum hierzulande weniger bekannten Jako würde Kaenzig aber nicht in diesen Zusammenhang stellen. «An der Zusammenarbeit mit Puma gab es eigentlich nichts auszusetzen. Wir entschieden uns aber für den Wechsel, vielleicht setzt Jako etwas dezidierter auf die Karte Fussball.» Die Auswirkungen davon auf die erste Mannschaft darf man also gespannt erwarten.

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