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GC spielbestimmend aber geschlagen

Thun kommt bei GC zum ersten Auswärtssieg seit über fünf Monaten. Das 1:0 in Zürich ist jedoch schmeichelhaft. GC ist spielbestimmend und hat mehr Chancen. Doch das Tor schiesst Marco Schneuwly.

Thun trug wenig zur Unterhaltung bei. Nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Auswärtsspielen wollten die Berner Oberländer auf dem Letzigrund vor allem nicht verlieren. Doch statt des angestrebten einen Punkt holte Thun sogar drei. Weil Marco Schneuwly, der Neuzugang von den Young Boys, in der letzten Sekunde vor der Pause eine Verkettung von Fehlern in der GC-Abwehr zum einzigen Tor nützte.

Die Grasshoppers liefen diesem Gegentor in der zweiten Halbzeit mit wenig Glück nach. De Ridder (46.), Pavlovic (60.), wieder De Ridder (66.) und Kehl (88.): Sie alle hatten Chancen zum Ausgleich. Getroffen hat keiner.

So war dem ersten Spiel von Johann Vogel nach zweieinhalb Jahren kein Erfolg beschieden. Die Leistung des ehemaligen Nationalmannschaftscaptains war dennoch zufriedenstellend. Vogel war der Vogel wie man ihn kannte: Er ordnete das Spiel aus dem defensiven Mittelfeld heraus und machte kaum Fehler. Mit dem Rhythmus der Axpo Super League hatte der Romand beim Comeback keine Mühe.

Grasshoppers - Thun 0:1 (0:1)

Letzigrund. - 2500 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 45. Marco Schneuwly (Bigler) 0:1.

Grasshoppers: Taini; Menezes, Kehl, Lang (45. La Rocca), Bertucci; Toko (53. Brahimi), Vogel, Pavlovic (82. Feltscher) ; Hajrovic, De Ridder, Zuber.

Thun: Da Costa; Bigler, Matic, Ghezal, Schneider; Christian Schneuwly, Bättig, Demiri, Wittwer (77. Volina); Hediger; Marco Schneuwly (90. Rama).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Bürki (gesperrt) sowie Abrashi, Adili, Hossmann, Cabanas und Smiljanic (alle verletzt), Thun ohne Schirinzi (gesperrt) sowie Reinmann, Lüthi, Schindelholz und Siegfried (alle verletzt). Verwarnungen: 21. Kehl (Foul). 44. Lang (Foul).

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