Winkler fällt aus

Wacker-Thun-Torhüter Marc Winkler muss bis zu acht Wochen pausieren. Seine Knieverletzung erweist sich als Meniskusschaden.

Marc Winkler muss in den nächsten Monaten zuschauen. Sein Meniskus ist beschädigt.

(Bild: Patric Spahni)

Die neue Woche begann für die Leute von Wacker Thun mit schlechten Nachrichten. Marc Winkler, der Stammkeeper der Berner Oberländer, wird in den nächsten zwei Monaten nicht mittun können. Der 30-Jährige verpasst damit einen beträcht­lichen Teil der Champions-League-Gruppenphase sowie der Hauptrunde in der Meisterschaft.

Der Nationaltorhüter verletzte sich am Samstag vor dem Heimspiel gegen Pfadi Winterthur (34:33) in den unmittelbaren Vorbereitungen auf die Partie am Knie. Die Untersuchungen ergaben, dass er sich einen Meniskusschaden zugezogen hat. Er wird am Donnerstag operiert. Sein Ausfall stellt die Thuner vor Probleme. Mit Flavio Wick, einem weiteren Mitglied der Landesauswahl, beschäftigen sie bloss einen weiteren Schlussmann.

Der Höhenflug des Pechvogels

Ein heftiger Rückschlag ist der Befund selbstredend auch für Winkler selbst. Das Eigengewächs avancierte in der letzten Saison zu einer der dominanten Figuren in der hiesigen Liga und hatte einen grossen Anteil am ­Titelgewinn der Berner Oberländer. Im Januar feierte er in vergleichsweise hohem Alter sein Debüt in der Nationalmannschaft. Winkler ist in seiner Karriere öfter ausgefallen, er verpasste etwa die Playoff-Finalspiele 2012 und 2016.

Berner Zeitung

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