SCB sucht ausländischen Verteidiger und einen Goalietrainer

Die Verteidiger Aurélien Marti und Adam Almquist sowie Goalietrainer Aki Näykki verlassen den SC Bern. Und Headcoach Kari Jalonen wird an der WM für Deutschland tätig sein.

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Reto Kirchhofer@rek_81

Und jährlich grüsst die Suche nach dem Goalietrainer. So ist das beim SC Bern. Auf Reto Schürch folgte im Frühling 2017 Peter Reist. Auf Reist folgte im Frühling 2018 Aki Näykki. Und nun muss Sportchef Alex Chatelain einmal mehr nach nur einem Jahr einen Coach für die Torhüter suchen. Der 37 Jahre alte Näykki verlässt den SCB nach einer Saison – aber nicht etwa in Richtung Zug zu Leonardo Genoni, sondern aus familiären Gründen zurück in die Heimat nach Finnland.

«Aki wäre gerne bei uns geblieben. Er hat sehr gute Arbeit geleistet. Aber die Familie hat Vorrang. Den Entscheid gilt es zu akzeptieren», sagt Chatelain. Der Nachfolger ist noch nicht bestimmt. Das neue Goalie-Duo Niklas Schlegel/Pascal Caminada wird in die Suche involviert. Keine Option ist Schlegels Vater Tom, der bei Rapperswil als Torhütertrainer tätig ist.

Söderholm ruft, Jalonen kommt

Zwei Abgänge gibt es zudem in der Abwehr. Aurélien Marti hat trotz laufenden Vertrags den Wunsch geäussert, den SCB zu verlassen. Marti kam in der letzten Saison in der Qualifikation nur auf 10 Einsätze, das Gros der Regular Season absolvierte er mit Langenthal. Im Playoff kehrte er nach Bern zurück, stand häufig auf dem Matchblatt, erhielt aber keine Eiszeit, während die Langenthaler in der Swiss League Meister wurden.

«Aurélien sieht bei uns für die kommende Saison keine Perspektive. Wir hätten ihn behalten, sind aber seinem Wunsch nachgekommen», sagt Chatelain. Marti (24) hat für die nächste Spielzeit bei Gottéron unterschrieben. Ansonsten wird kein Spieler mit laufendem Kontrakt den SCB verlassen. Soll heissen, dass Daniele Grassi trotz Avancen aus Ambri in Bern bleiben wird.

Gesucht wird noch ein Ausländer. Unter Vertrag stehen die Angreifer Mark Arcobello, Andrew Ebbett und Jan Mursak. Adam Almquist wird den Meister verlassen. Chatelain sagt, der SCB werde wohl mit vier und nicht mit fünf Ausländern in die kommende Saison starten. «Und tendenziell suchen wir einen Verteidiger, keinen Stürmer.»

Der Sportchef wird diesbezüglich sicher noch die Weltmeisterschaft in der Slowakei abwarten – und dort im Scouting auch auf Kari Jalonen setzen können. Der SCB-Trainer wird in Kosice für die deutsche Nationalmannschaft als Berater tätig sein. Angefragt wurde er vom neuen Trainer der Deutschen, Toni Söderholm. Der Finne mit schwedischem Nachnamen spielte von 2005 bis 2007 für den SCB.

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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