Wiki gegen Ende dominant

Wiki-Münsingen hat die Playoff-Viertelfinalserie gegen Burgdorf mit einem 8:4-Sieg eröffnet. Bis zur Spielmitte wehrten sich die Gäste vehement.

Handspiel im Eishockey: Burgdorfs Patrick Bandiera (Mitte) legt sich die Scheibe vor, Wikis Torhüter  Andrin Vock beobachtet die Aktion des Angreifers.

Handspiel im Eishockey: Burgdorfs Patrick Bandiera (Mitte) legt sich die Scheibe vor, Wikis Torhüter Andrin Vock beobachtet die Aktion des Angreifers. Bild: Andreas Blatter

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8:4 für Wiki-Münsingen tönt nach einem klaren Erfolg für die Aaretaler im ersten Playoff-Viertelfinalspiel gegen Burgdorf. So eindeutig verlief das Spiel aber nicht immer zugunsten des Heimteams. Die Burgdorfer starteten mit sehr viel Elan in die Partie und zeigten schon bald, dass sie dort anknüpfen wollten, wo sie im letzten Aufeinandertreffen (7:3 für die Emmentaler) aufgehört hatten.

In der 2. Minute gingen die Gäste durch Bandiera in Führung. Doch schon wenig später fanden sich die Gäste in Unterzahl wieder. Die Aaretaler nutzten den Vorteil zum Ausgleich durch Routinier Studer. Es ging nicht lange, da nahmen die Emmentaler wieder Fahrt auf, kamen nach einem Check in der Mittelzone in Scheibenbesitz und schlossen die Aktion durch Trüssel mit dem 2:1 ab.

Danach wiederholte sich das Szenario: unnötige Strafe aufseiten der Gäste und Powerplaytreffer von Wiki zum erneuten Ausgleich. Im restlichen Startdrittel hatten die Burgdorfer leichte Vorteile und hatten mit einem Pfostentreffer auch noch etwas Pech.

Nach Führung überlegen

Zu Beginn des zweiten Abschnitts offenbarten die Emmentaler Schwächen im Powerplay. Statt vor dem gegnerischen wurde es ab und zu schon vor dem eigenen Kasten gefährlich. Nach gutem Forechecking gingen die Burgdorfer in der 29. Minute zum dritten Mal in Führung. Es sollte dies zum letzten Mal sein.

Die Freude der Gäste währte gerade mal 27 Sekunden. Dann liess man Cyril Kormann im Slot gewähren und die Ecke zum erneuten Ausgleich aussuchen. Die Burgdorfer kassierten bald darauf eine weitere Strafe. Baltisberger nutzte die Gelegenheit zur erstmaligen Führung der Aaretaler. Nun war der Faden beim Gast plötzlich ­gerissen.

Wiki übernahm das Spieldiktat und hätte noch vor der zweiten Pause den Vorsprung ausbauen müssen. Dies gelang dann nach der Pause. Als die Emmentaler wieder mal schlecht standen, fiel der fünfte Gegentreffer. Die Gäste blieben anfällig für Fehler und mussten schon bald das 3:6 hinnehmen. Auch wenn Dünser mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie kurz darauf mit dem 6:4 eine Resultatverbesserung gelang, war der Sieg der Aaretaler nicht mehr in Gefahr. Am Ende hiess es dann 8:4 für den Favo­riten.

«Wir sind sehr gut in die Partie gestartet. Wir kassierten jedoch zu viele unnötige Strafen und wurden dafür bestraft. Unser Powerplay funktionierte heute überhaupt nicht, während wir im Boxplay drei Gegentreffer hinnehmen mussten»; meinte Burgdorfs Trainer Patric With. «Wir sind selber schuld an der Niederlage. Mit unseren Aktionen spielten wir dem Gegner voll in dessen Karten.»

«Es war der typisch harzige Start in die Playoffs. Im Schlussdrittel konnten wir den nötigen Schritt machen und gewinnen. Wichtig war, dass wir nach jeder Burgdorfer Führung rasch ausgleichen konnten», meinte Wikis Headcoach Stefan Gerber. «In der entscheidenden Phase des Spiels hatten wir den nötigen Killerinstinkt. Wir haben bewiesen, dass die Moral stimmt, und dies gibt uns Energie für die nächsten Partien.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.02.2017, 09:58 Uhr

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