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Abstiegsrunde für das Schweizer Eishockey

Nach neun Jahren ohne Modusänderung beschliesst die Nationalliga-Versammlung eine Anpassung des Spielplans nach der Qualifikation.

Das wird es nicht mehr geben: Der Rapperswiler Robbie Earl und Ambris Paolo Duca kämpfen im Playout-Halbfinal gegeneinander. (5. März 2013)
Das wird es nicht mehr geben: Der Rapperswiler Robbie Earl und Ambris Paolo Duca kämpfen im Playout-Halbfinal gegeneinander. (5. März 2013)
Keystone

Während das Playoff nicht angetastet wurde (Viertelfinals, Halbfinals und Final nach Modus best-of-7), weicht die erste Runde des Playouts einer Abstiegsrunde der Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 12. Diese vier Teams nehmen sämtliche Punkte aus der Qualifikation mit. Nach der Abstiegsrunde (6 Spieltage) ermitteln die zwei Mannschaften auf den Plätzen 11 und 12 den Letztplatzierten der NLA, der anschliessend die Ligaqualifikation gegen den Meister der NLB bestreiten muss.

Zu dieser Ligaqualifikation dürfte es künftig nicht mehr jedes Jahr kommen. Die NLB-Vereine müssen sich neu schon im Herbst verbindlich entscheiden, ob sie aufsteigen wollen oder nicht. Wer Aufstiegsambitionen anmeldet, später aber auf diesen Entscheid zurückkommt, dürfte danach drei Jahre lang nicht mehr aufsteigen.

Ausserdem unterzeichneten die Ligavertreter einen vorliegenden Vertrag mit der National Hockey League (NHL) nicht. Die Ligaführung erhielt den Auftrag, weitere Abklärungen vorzunehmen und den in englischer Sprache abgefassten Vertrag auf deutsch übersetzen zu lassen. Damit befindet sich die Schweizer Liga mit der NHL weiterhin in einem vertragslosen Zustand. Der Vertrag hätte die Entschädigungen geregelt, welche die Klubs erhalten, wenn sie Spieler an die NHL verlieren.

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