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Aus drei mach zwei

In der 1. Liga wird in der kommenden Saison nur noch in zwei Gruppen Eishockey gespielt. Die 1. Liga Zentralschweiz wird aufgelöst, weil sie zu wenige Teams umfasst.

Keine Gruppe Zentralschweiz mehr: Der SC Lyss (im Bild Marco Schlup, rechts), der EHC Zuchwil Regio, der EHC Burgdorf, der SC Unterseen-Interlaken, der EHC Adelboden und die Argovia Stars werden auf die anderen Gruppen verteilt.
Keine Gruppe Zentralschweiz mehr: Der SC Lyss (im Bild Marco Schlup, rechts), der EHC Zuchwil Regio, der EHC Burgdorf, der SC Unterseen-Interlaken, der EHC Adelboden und die Argovia Stars werden auf die anderen Gruppen verteilt.
Daniel Christen

Die 1. Liga Zentralschweiz weist in dieser Saison einen Unterbestand an Mannschaften auf. Nach der Gründung der Swiss Regio League umfasst sie nur sieben Teams. In der Saison 2018/2019 wird sie gar nicht mehr existieren.

Die Mitglieder des Nachwuchs- und Amateursportkomitees haben entschieden, die Meisterschaft nur noch in zwei Gruppen (Ost und West) auszutragen. Dagegen sprach sich nur Markus Andres, der Präsident der Regio League Zentralschweiz aus. Die Zentralschweizer Equipen, derzeit Lyss, Zuchwil Regio, Burgdorf, Unterseen-Interlaken, Adelboden und Argovia Stars, werden auf die anderen Gruppen verteilt.

Der Entscheid ruft bei den betroffenen Vereinen unterschiedliche Reaktionen hervor. «Für mich ist dies die beste Variante», sagt Joel Schwab, der Sportchef des SC Lyss. «Das jetzige System ist wenig interessant.» Bei Burgdorf und Adelboden spricht man vor allem finanzielle Gesichtspunkte an. «Bei weiteren Reisen braucht es jedes Mal einen Car», sagt Burgdorfs Sportchef Martin Bernhard.

«Dies verursacht Mehrkosten, die Zuschauerzahlen werden eher sinken.» Adelbodens Trainer Peter Schranz äussert sich ähnlich: «Wir werden das intern an­schauen müssen, was das genau für uns bedeutet.» Ganz klar ne­gativ bewertet Peter Flück, der Präsident des SC Unterseen-Interlaken, den Beschluss.

«Es ­wurde über unsere Köpfe hinweg entschieden», sagt er und verweist ebenfalls auf die Mehr­belastung durch weitere Reisen. «Die Spieler werden womöglich vor einzelnen Partien früher von der Arbeit wegfahren müssen. Ob das jeder Chef akzeptiert, ist nicht sicher.»

Zu wenige Spieler

Ob die Red Lions aus Reinach in der 1. Liga noch ihren Platz haben werden, ist fraglich. Am Samstag sagten die Aargauer ihre Partie in Burgdorf wegen Spielermangels ab. Zuvor hatten sie das Spiel gegen Adelboden (3:17) mit nur acht Feldspielern bestritten.

Der Kernbestand an Spielern ist zu klein; die B-Lizenz-Akteure von anderen Vereinen stehen nicht immer zur Verfügung. Für die Red Lions dürfte es eine Forfaitniederlage absetzen.

rpb

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