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Aussenseiterchance genutzt

Die SCL Tigers feiern auswärts gegen Zug im sechsten Saisonduell den ersten Sieg. Biel gewinnt gegen die ZSC Lions und arbeitet sich wieder auf Platz 8 vor.

Christian Moser, links, und Goalie Thomas Bäuumle von den Tigers gegen Reto Suri vom EV Zug, Mitte.
Christian Moser, links, und Goalie Thomas Bäuumle von den Tigers gegen Reto Suri vom EV Zug, Mitte.
Keystone
Langnaus Kurtis McLean, rechts, und seine Mitspieler jubeln.
Langnaus Kurtis McLean, rechts, und seine Mitspieler jubeln.
Keystone
Goalie Thomas Bäumle von den SCL Tigers.
Goalie Thomas Bäumle von den SCL Tigers.
Keystone
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Die Langnauer haben gestern gegen Favorit Zug ihren Aufwärtstrend in den letzten Partien bestätigt und 4:2 gewonnen. Sie zeigten, angefangen beim ausgezeichneten Goalie Thomas Bäumle (37 von 39 Schüssen abgewehrt), als Kollektiv eine solide und effiziente Leistung über mehr als 40 Minuten, liessen nach einer 4:0-Führung im letzten Abschnitt etwas nach, ohne dass die 3 verdienten Punkte nach zwei Zuger Toren im letzten Abschnitt noch ernsthaft in Gefahr gerieten. Gegen das aktuell zweitbeste Heimteam der Liga – die Zuger holten dazu aus den letzten fünf Partien das Maximum von 15 Punkten – erwischten die Emmentaler im Startdrittel einen optimalen Auftakt. Aus drei Powerplaychancen erzielten die Langnauer zwei Tore (Pascal Pelletier mit seinem 19.Saisontor zur 1:0-Führung, Mark Bomersback mit seinem 2.Treffer im 10.Spiel für die Tigers zum soliden 3:0-Vorsprung). Dazwischen steuerte auch noch Thomas Nüssli mit einem persönlichen Erfolg zum überraschenden Zwischenergebnis bei.

Den Gegner gut im Griff

Die Langnauer kontrollierten die Partie im zweiten Abschnitt gut, spielten weiterhin mutig nach vorne und versteckten sich nicht vor den Zugern. Hatten die Gastgeber im Startdrittel noch bei drei Pfostenschüssen Pech, war zumindest diese Bilanz im zweiten Abschnitt ausgeglichen (1:1). Auch das Tor zum 4:0 (Simon Lüthi, 32.Minute) erzielten die Emmentaler in Überzahl.

Biel wieder auf Playoff-Kurs

Der EHC Biel lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Fernduell gegen die Kloten Flyers dokumentierten die Seeländer ihre Ambitionen mit einem glatten 7:0-Erfolg gegen die ZSC Lions. Biel, das auch an diesem Wochenende auf seinen torgefährlichen Stürmer Ryan McMurchy (7 Tore in 7 Spielen) verzichten musste, hievte sich mit diesem Erfolg wieder über den Strich und liegt nun ein Zähler vor den Klotenern, deren erster Auftritt unter dem neuen Cheftrainer Felix Hollenstein total danebengeriet. Nach 8:13 Minuten lagen die Zürcher Unterländer gegen das vife Gottéron bereits mit 0:4 zurück, die 3:4-Niederlage konnte danach trotz beachtlicher Leistungssteigerung nicht mehr abgewendet werden. Das heutige Derby (19.45 Uhr) zwischen den SCL Tigers und dem erstaunlichen EHC Biel erhält durch die verblüffenden Resultate beider Teams in der gestrigen Runde zusätzliche Spannung. Biel kann mit einem Erfolg in Langnau einen weiteren, grossen Schritt Richtung Playoff-Qualifikation machen.

Die bisherige Bilanz der direkten Duelle in dieser Qualifikation spricht mit 7:2 Punkten aus drei Partien für die Seeländer. Das wird die Emmentaler indes wenig interessieren, denn sie werden ihren offensichtlichen Aufwärtstrend in den letzten Partie mit einer weiteren soliden Leistung bestätigen wollen. Und nicht zuletzt besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass sich die beiden Teams in der ersten Playout-Runde am nächsten Samstag wieder gegenüberstehen.

wh/rh/BZ

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