Biel unterliegt gegen Ambri

Ambri-Piotta kehrt nach drei Niederlagen zum Siegen zurück. Die Tessiner zittern sich gegen Biel nach einem Blitzstart zum 6:4. Der kanadische Topskorer Alexandre Giroux trifft dabei zweimal.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während die Spieler von Ambri-Piotta jubeln können, ist dem Bieler Benoit Jecker die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während die Spieler von Ambri-Piotta jubeln können, ist dem Bieler Benoit Jecker die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

(Bild: Keystone)

Eine Mannschaft im Tief, die der Abstiegsrunde kaum noch entrinnen kann, gegen ein Team im Hoch, das mit einem Sieg am Freitag gegen Meister ZSC Lions überraschend deutlich Kurs Richtung Playoffs genommen hat – die Affiche in Ambri-Piotta war auf dem Papier klar.

Trotzdem waren es die Tessiner, die gegen ein nicht parates Biel die Weichen sofort auf Sieg stellten. Nach 141 Sekunden führte Ambri 2:0, nach gut 31 Minuten 5:1. Ins Zittern gerieten sie aber trotzdem noch.

Wie vor einer Woche, als Biel gegen Genève-Servette nach einem 0:3-Rückstand noch gewonnen hatte, stemmten sich die Seeländer vehement gegen eine unvermeidlich scheinende Niederlage.

Spätestens, als der neue Ausländer Jérôme Samson 38 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels mit seinem ersten NLA-Tor auf 3:5 verkürzte, brach in der Valascia das grosse Zittern aus. Philipp Wetzel gelang elf Minuten vor Schluss sogar noch das 4:5, mehr lag für die Gäste aber nicht mehr drin.

Es war ausgerechnet der stark kritisierte Alexandre Giroux, der 76 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 6:4 alles klar machte. Der PostFinance-Topskorer traf erstmals in diesem Kalenderjahr, dafür nach dem 1:0 gleich noch ein zweites Mal.

lub/si

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt