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Brandis ist wieder auf Kurs

Brandis hat das Berner Duell in der Swiss Regio League bei Wiki-Münsingen 5:2 gewonnen und sich wieder auf Platz 2 vorgearbeitet.

Das Duell: Michael Gurtner (rechts) testet Andrin Vock.
Das Duell: Michael Gurtner (rechts) testet Andrin Vock.
Manuel Zingg

Die entscheidenden Szenen in der Partie zwischen Wiki-Münsingen und Brandis spielten sich ungefähr bei Spielhälfte ab. Die Aaretaler hatten bis dahin eher mehr Offensivaktionen verzeichnet, jedoch ihre Chancen nicht verwertet. Nach einem Abpraller kam Florian Lüthi an die Scheibe und traf zum 1:0 für die Gäste (28.).

Wiki wollte auf dieses Gegentor antworten und wurde von den cleveren Emmentalern ausgekontert. Diese erhöhten durch zwei schön herausgespielte Treffer in den nächsten fünf Minuten auf 3:0; die Partie war mehr oder weniger entschieden. Brandis geriet nicht mehr in grosse Bedrängnis und gewann das Berner Duell 5:2.

Einfacher spielen

Die Emmentaler haben damit auch die zweite Partie nach der Nationalmannschaftspause siegreich gestaltet. Vor dem Unterbruch war der ehemalige Leader in ein Tief geraten und hatte vier Spiele in Folge verloren.

«Wir wollten zu viel, haben zu umständlich gespielt», führte Captain Janick Holzer am Samstag als Gründe für die Baisse an. Die Zeit ohne Spiele habe man genützt, um wieder Basisarbeit zu verrichten. «Wir spielen wieder einfacheres Hockey und stehen kompakter», sagte er, nach den Rezepten für eine Rückkehr zum Erfolg befragt. Dazu habe man auch trainingsfreie Tage geniessen können. «Dies war wichtig, um auch einmal abzuschalten und nicht ständig an Eishockey zu denken», sagte Holzer.

Brandis hat sich wieder auf den zweiten Platz vorgearbeitet und befindet sich nun in jener Tabellenregion, in der man auch Anfang Saison anzutreffen war.

Nicht abgesichert

Bei Wiki sprach man vor allem das ungenügende Rückzugverhalten bei den entscheidenden Gegentreffern im Mitteldrittel an. «Wir wollten reagieren und haben vergessen, mit einem dritten Mann die Konterangriffe abzusichern», fasste Stürmer Martin Baltisberger die entscheidende Phase zusammen. Der 29-Jährige war während fünf Jahren Captain von Wiki, ehe er sich im Sommer nicht zur internen Wiederwahl stellte. «Ich wollte an einen Jüngeren übergeben, so wie ich mit 24 die Nachfolge von Christoph Kiener antrat.» Mit Cyril Kormann (25) entschied sich die Mannschaft für einen der beiden letztjährigen Assistenzcaptains als neuen Spielführer.

Über die Punkte konnten sich jedoch am Samstag Janick Holzer und das Team von Brandis freuen.

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