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Davos demontiert Lugano – Bern wieder Leader

Trotz viel Mühe im Derby gegen Biel (7:4) eroberte Bern die Leaderposition wieder zurück. Einen erneuten Rückschlag erlitten Lugano (3:8 in Davos) und Zug (1:5 in Kloten).

Marc Reichert bringt den SC Bern 1:0 in Führung, doch die Bieler leisteten dem grossen Kantonsrivalen lange Widerstand.
Marc Reichert bringt den SC Bern 1:0 in Führung, doch die Bieler leisteten dem grossen Kantonsrivalen lange Widerstand.
Keystone
In der 37. Minute erzielte Furrer das 5:4; in der 46. Minute lenkte Ramzi Abid seinen Schuss zum wegweisenden 6:4 ab. Auf den dritten Zwei-Tore-Rückstand vermochten die Seeländer nicht mehr zu reagieren.
In der 37. Minute erzielte Furrer das 5:4; in der 46. Minute lenkte Ramzi Abid seinen Schuss zum wegweisenden 6:4 ab. Auf den dritten Zwei-Tore-Rückstand vermochten die Seeländer nicht mehr zu reagieren.
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Kloten steht dank einem 5:1 gegen Zug in der Tabelle auf Kosten von Lugano neu auf Platz 3.
Kloten steht dank einem 5:1 gegen Zug in der Tabelle auf Kosten von Lugano neu auf Platz 3.
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Mit einem 3:2-Erfolg in Genf sorgten die SCL Tigers in der 19. Runde der NLA für den fünften Sieg in Folge. Die Emmentaler konsolidierten damit ihren 7. Platz in der Rangliste. Bern entschied das Derby gegen Biel knapp für sich. Nach dem 7:4-Sieg übernahm der SCB wieder die Tabellenspitze. Lugano reiste aus Davos ohne Punkte zurück ins Tessin. Der HCD sorgte mit vier Toren im 1. Drittel für die Vorentscheidung. Letztlich gewann das Team von Arno Del Curto mit 8:3. Kloten steht dank einem 5:1 gegen Zug in der Tabelle auf Kosten von Lugano neu auf Platz 3. Ambri-Piotta gegen Fribourg (2:2) steht in der Verlängerung.

Langnaus Blitzstart

Bereits nach 17 Minuten führten die Emmentaler mit 3:0. Daniel Steiner erzielte dabei bereits seine Saisontore Nummer 11 und 12. Für zwölf Treffer hatte er in der letzten Saison bei Rapperswil alle seine 49 Spiele benötigt.

Gut zwei Drittel lang hatten die Emmentaler in Genf alles im Griff, dann drohte die Partie nach einem Doppelschlag der Gastgeber durch Daniel Rubin und Byron Ritchie doch noch zu kippen. Doch die Gäste retteten den Erfolg über die Zeit.

Mit dem fünften Sieg in Serie realisierten die Langnauer die längste NLA-Erfolgsserie seit den ruhmreichen Langnauer NLA-Zeiten vor drei Jahrzehnten. Für Langnau war es zudem der erste Erfolg in Genf seit drei Jahren.

Sykoras Hattrick

Petr Sykora spielte die Hauptrolle im Spiel Davos - Lugano. Mit einem Hattrick innert elfeinhalb Minuten entschied der Tscheche im ersten Abschnitt die Partie. Für Sykora waren es erst die Tore 6 bis 8 für den HCD.

Sykora erzielte in der ersten Viertelstunde die Tore zum 1:0, 2:0 und 4:0. Neben Sykora (3 Tore, 2 Assists) überzeugten auch Reto von Arx (4 Assists), Michel Riesen (2 Tore, 2 Assists) und auf beiden Seiten das Überzahlspiel (total 5 Tore). Dafür war es nicht der Abend der Torhüter: David Aebischer (Lugano) liess sechs der ersten elf Schüsse passieren. Auch Leonardo Genoni im Gehäuse des HC Davos hinterliess nach seiner Vertragsverlängerung (bis 2011) keinen unüberwindbaren Eindruck.

Luganos Moral

Immerhin bewies Lugano Moral. Das Team von John Slettvoll schrieb die Partie weder nach dem frühen 0:4 (nach 15 Minuten) noch nach dem 1:6 (nach 30 Minuten) ab. Erst das siebente Davoser Goal durch Josef Marha zehn Minuten vor Schluss entschied die Partie. Der HCD «erhielt» am Dienstag vier Tore von seinen Söldnern, die zuletzt in sechs Matches nicht mehr getroffen hatten.

Biels Aufholjagd

Viel Unterhaltung bot das Berner Derby zwischen Bern und Biel. Der EHC Biel holte zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf, stand aber dennoch am Ende mit leeren Händen da. Der SC Bern setzte sich dank vier Powerplay-Toren mit 7:4 durch.

Der Jung-Internationale Philippe Furrer - ja, genau der, dem gegen Russland an der letzten WM das Eigentor des Jahres gelang - entschied die Partie. In der 37. Minute erzielte Furrer das 5:4; in der 46. Minute lenkte Ramzi Abid seinen Schuss zum wegweisenden 6:4 ab. Auf den dritten Zwei-Tore-Rückstand vermochten die Seeländer nicht mehr zu reagieren. Trevor Meier stellte mit dem 7:4 drei Minuten vor Schluss den SCB-Sieg endgültig sicher.

Sprungers Doublette

Fribourg-Gottéron beendete in extremis die Negativserie von sechs Niederlagen. Bei Ambri-Piotta schafften die Romands nach einem frühen 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Sieg in der Verlängerung.

Nationalstürmer Julien Sprunger sorgte für das Siegtor in Überzahl. Ambri-Piotta hatte bereits im vorangegangenen Heimspiel gegen Zug (3:4 n.V.) auf die gleiche Art im Nachsitzen verloren. Diesmal schnupperten die Leventiner bis 27 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aber noch selbst am Sieg, ehe Laurent Meunier für die Gäste die Verlängerung erzwang. Das Unheil hatte sich für Ambri mit dem Restausschluss gegen Mirko Murovic (57./Check gegen den Kopf von Andrej Bykow) abgezeichnet.

Klotens Doppeltorschützen

Verteidiger Radek Hamr und Stürmer Roman Wick ragten beim 5:1-Sieg der Kloten Flyers gegen den EV Zug heraus. Beide erzielten jeweils zwei Treffer. Für den Schweizer Nationalstürmer Roman Wick waren es bereits die Saisontreffer Nummer 11 und 12. Kloten imponierte mit einer vorab offensiv makellosen Leistung. Die Zürcher Unterländer waren jeweils immer einen Tick agiler und kamen zum vierten Sieg in Folge.

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