Davos stürzt Lugano tiefer in die Krise

Die Tessiner führen beim HCD 2:0, verlieren dann aber zum sechsten Mal in Folge. Servette bezwingt die Lakers 6:2.

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Am Samstag hatte der HC Davos nach sieben Siegen beim 2:3 gegen Genf-Servette erstmals wieder verloren. Nun kehrten die Bündner aber auf schnellstmöglichem Wege zurück auf die Siegesstrasse. Der HC Lugano ging im Landwassertal zwar bei Spielmitte dank einer Tor-Doublette innert 17 Sekunden 2:0 in Führung. Weil der HC Davos danach aber sehr stark reagierte und den Umschwung regelrecht erzwang, gingen die Tessiner dennoch leer aus. Das 2:3 war die sechste Niederlage Luganos in Folge, das Tor des Abends gelang dem Davoser Stürmer Enzo Corvi, der beim 3:2-Gamewinner (48.) nach grandioser Vorarbeit Perttu Lindgrens im Powerplay erstmals in der Saison ins Tor traf.

33:21 lautete am Ende das Verhältnis der Torschüsse zugunsten von Davos, alleine 13:4 im Schlussdrittel, in dem die Tessiner nur zu einer wirklich guten Chancen kamen. Allerdings hätte Luganos Topskorer Linus Klasen zwingend das dritte Tessiner Tor erzielen müssen. Obwohl er HCD-Goalie Joren van Pottelberghe bereits ausgespielt hatte, hob er den Puck übers Tor. Ein Tessiner Punktgewinn wäre indes sehr glücklich gewesen. Bereits die Startphase gehörte klar Davos, Lugano konnte sich nur zum Ende des Startdrittels aus der Umklammerung lösen und verpasste da zwei Mal nur knapp das 1:0.

Lakers nach der 9:4-Gala klar bezwungen

Zuletzt hatten die Rapperswil-Jona Lakers mit der 9:4-Gala gegen Fribourg-Gottéron geglänzt. Gegen einen weiteren Westschweizer Club gab es nun aber umgehend einen Dämpfer. Die Lakers unterlagen in Genf klar mit 2:6. Allerdings war die Angelegenheit nicht so deutlich, wie das Resultat auf den ersten Blick vermuten liesse. Die letzten beiden Treffer erzielten die Servettiens ins leere Rapperswiler Tor.

Dank seinen beiden Empty Nettern gelang Noah Rod damit ein Hattrick der besonderen Sorte: Das 2:0 schoss er in Unterzahl, die anderen beiden Treffer ins vom gegnerischen Torhüter verlassene Tor. Nicht nur der Schlusspunkt war exzellent. Den Genfern gelang bereits der Start vorzüglich: Mike Völlmin traf nach drei Minuten mit seinem ersten Saisontor zum 1:0, die Genfer, die Platz 3 festigen konnten, schossen im Startdrittel gleich 17 Mal aufs Lakers-Tor.


Eisbrecher – der Hockey-Podcast von Tamedia

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Rangliste: 1. ZSC Lions 21/43 (75:51). 2. Biel 22/38 (57:53). 3. Genève-Servette 22/37 (64:57). 4. Davos 17/35 (59:47). 5. Lausanne 21/33 (62:56). 6. SCL Tigers 19/30 (48:51). 7. Zug 19/30 (63:57). 8. Fribourg-Gottéron 19/25 (43:50). 9. Lugano 21/25 (50:62). 10. Bern 21/25 (58:69). 11. Rapperswil-Jona Lakers 21/24 (56:68). 12. Ambri-Piotta 21/21 (46:60).

Davos - Lugano 3:2 (0:0, 1:2, 2:0)
3419 Zuschauer. - SR Lemelin/Wiegand, Obwegeser/Duarte.–Tore: 30. (29:21) Bertaggia (Lammer, Wellinger) 0:1. 30. (29:38) Lammer (Suri, Haussener) 0:2. 34. Du Bois (Stoop, Herzog) 1:2. 42. Rantakari (Lindgren, Paschoud) 2:2. 49. Corvi (Lindgren, Palushaj/Ausschuss Wellinger) 3:2.–Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra, Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Suri, Romanenghi, Lammer; Jörg, Haussener, Zangger.
Bemerkungen: Davos ohne Buchli, Nygren (beide verletzt), Barandun, und Eggenberger (beide überzählig), Lugano ohne Morini und Walker (beide verletzt). Timeout Lugano (58:02) und bis 60:00 ohne Torhüter.

Genève-Servette - Rapperswil-Jona Lakers 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
5151 Zuschauer. - SR Tscherrig/Vikman, Kovacs/Gnemmi.–Tore: 4. Völlmin (Rod) 1:0. 10. Rod (Richard/Ausschluss Smirnovs!) 2:0. 21. (20:37) Clark (Egli) 2:1. 26. Fehr (Maurer) 3:1. 33. Wingels (Fehr, Richard/Ausschluss Schlagenhauf) 4:1. 46. Clark (Randegger) 4:2. 58. Rod (Richard) 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:38) Rod (Richard/Ausschluss Le Coultre; Vukovic) 6:2 (ins leere Tor).–Strafen: 4mal 2 mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Bozon, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Maillard, Smirnovs, Miranda; Riat, Kast, Patry; Molinari.
Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Dufner; Hächler, Maier; Schmuckli; Clark, Cervenka, Simek; Wellman, Rowe, Forrer; Mosimann, Schlagenhauf, Dünner; Hüsler, Ness, Rehak; Wetter.
Bemerkungen: Servette ohne Berthon, Douay, Fritsche und Wick (alle verletzt), Lakers ohne Antonietti, Casutt, Profico, Schweri, Loosli (alle verletzt) und Kristo (überzähliger Ausländer). - Lakers von 57:26 bis 57:54 sowie von 58:38 bis 59:38 ohne Torhüter.

kk

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