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Der Bösewicht, der keiner ist

Timo Helbling ist Eishockeyprofi, Student, Reisender, Rollenspieler – und die neue Reizfigur bei Gottéron. Heute Dienstag gastiert er mit Freiburg beim SC Bern.

Unbeliebt und verkannt: Verteidiger Timo Helbling (hier noch im Dress von Lugano) ist weit mehr als ein Bösewicht auf Kufen.
Unbeliebt und verkannt: Verteidiger Timo Helbling (hier noch im Dress von Lugano) ist weit mehr als ein Bösewicht auf Kufen.
Andreas Blatter

Das Böse hat bekanntlich viele Gesichter. Aber versteckt es sich tatsächlich hinter diesen blauen Augen? Hinter diesem blonden Dreitagebart? Hinter diesem freundlichen Lächeln, welches beinahe jede Antwort begleitet?

Wer Timo Helbling bei dessen Arbeit auf dem Eis verfolgt, für den ist klar: Ja, er ist böse. Der 32-Jährige mit den imposanten Massen (190 Zentimeter, 100 Kilo) ist der Mann fürs Grobe. Helbling geht den Gegenspielern mit seiner Leidenschaft, Härte und manchmal auch seinen Provokationen unter die Haut. Allein in der höchsten Schweizer Spielklasse hat er in fünf Saisons exakt 700 Strafminuten verbüsst – der Verteidiger ist beim Gegner entsprechend unbeliebt.

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