Zum Hauptinhalt springen

Der ganze Stolz von Oma Frieda

Mark Streit ist bei den New York Islanders in die Rolle eines geachteten NHL-Captains und Mentors gewachsen.

Es ist ein rauer Nachmittag draussen vor den Toren New York Citys. Im Bauch des alten Nassau Coliseum schauen sich die Spieler der Islanders eine Stunde lang Videos von krachenden Checks an – harte korrekte und dumpfe böswillige. Brendan Shanahan, der einstige NHL-Star und nun Einzelrichter, ist zu Besuch und hält einen Vortrag. Mark Streit, der Captain, verlässt den Anschauungsunterricht wie gewohnt als Letzter und berichtet danach: «Das war wichtig. Man muss die Spieler mit solchen Szenen konfrontieren, muss sie schulen. Denn es gibt welche, die unverbesserlich sind.»

Das Thema Checks und Verletzungen löst bei Streit immer noch ein Gefühl der Ohnmacht aus. Die komplette vergangene Saison verpasste der 34-jährige Berner wegen einer komplizierten Schulterverletzung. Er hatte sie in der Vorbereitung bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Teamkollegen erlitten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.