Zum Hauptinhalt springen

Der SC Bern meldet sich definitiv zurück

Der Schweizer Eishockey-Meister hat noch nicht aufgegeben: Nach dem 4:1-Erfolg in Kloten verkürzt der SCB in der Halbfinal-Serie auf 2:3 und ist nur noch einen Sieg von einem Entscheidungsspiel entfernt.

Berner Jubel: Der SCB setzt sich im fünften Halbfinal-Duell verdient gegen die Flyers durch. Vor allem das Powerplay macht die Differenz: Während die Berner dreimal treffen, können die Klotener von acht Überzahlsituationen nicht profitieren.
Berner Jubel: Der SCB setzt sich im fünften Halbfinal-Duell verdient gegen die Flyers durch. Vor allem das Powerplay macht die Differenz: Während die Berner dreimal treffen, können die Klotener von acht Überzahlsituationen nicht profitieren.
Keystone
Das 3:0 von Brett McLean aus anderer Sicht. Klotens Goalie Ronnie Rüeger mag nicht zusehen, wie sich die Gäste über den Treffer freuen.
Das 3:0 von Brett McLean aus anderer Sicht. Klotens Goalie Ronnie Rüeger mag nicht zusehen, wie sich die Gäste über den Treffer freuen.
Keystone
Auch Protagonisten des SCB befinden sich im Aufwind: Berns Christian Dubé erzielt in der Kolping Arena sein zweites Playoff-Tor.
Auch Protagonisten des SCB befinden sich im Aufwind: Berns Christian Dubé erzielt in der Kolping Arena sein zweites Playoff-Tor.
Keystone
1 / 8

Das Team von Coach Larry Huras verdiente sich den Erfolg. Der SCB nahm das Selbstvertrauen, das er am Dienstag mit dem ersten Sieg in der Serie getankt hatte, mit in die fünfte Partie. Die Berner spielten aggressiver und vor allem viel cleverer als die Flyers. Ganz anders das Heimteam: Kloten begann nervös und leistete sich Fehler, die ihnen in den ersten drei Partien nicht unterlaufen waren.

Vor allem spielten die Zürcher Unterländer nicht diszipliniert. Goalie Ronnie Rüeger stellte in der 4. Minute dem Berner Captain Jean-Pierre Vigier das Bein. Weniger als eine Minute später foulte Mark Bell vor den Augen des Schiedsrichters und ohne Not wieder Vigier. Aus diesen Fouls resultierte eine 66-sekündige doppelte Überzahl für den SC Bern. Aber nach lediglich 20 Sekunden erzielte Ivo Rüthemann mit einem Slapshot von der blauen Linie das Führungstor.

Miserables Powerplay der Flyers

Im ähnlichen Stil ging es weiter: Kimmo Rintanen leistete sich in der 16. Minute die nächste (unnötige) Strafe; weniger als eine Minute später gelang Simon Gamache das 2:0. Die Flyers hatten zuvor dreimal (!) den Puck nicht aus der Abwehrzone befreien können. Und in der 24. Minute nützte Bern durch Brett McLean die dritte Powerplaychance zum dritten Tor, nachdem Bell vor den Augen der Head einen Crosscheck zelebrierte. Auf der anderen Seite brachte Kloten aus acht Überzahlchancen keinen Treffer zu Stande.

Erst zehn Minuten vor Schluss gelang den Flyers durch Marko Luomala das 1:3. In der 53. Minute bot sich Simon Bodenmann eine Grosschance zum Anschlusstreffer, was auf Berner Seite Huras zu einem Timeout nötigte. 28 Sekunden nach dem Timeout stellte Christian Dubé mit dem 4:1 den Berner Sieg endgültig sicher.

In Spiel 6 am Samstagabend in Bern startet der SCB als Favorit. Das sogenannte Momentum liegt beim Champion. Ein allfälliges siebentes Spiel würde am Dienstag wieder iin der Kolping Arena stattfinden. Und Finalist HC Davos schaut genüsslich zu, wie sich sein Finalgegner müde spielt.

Michel Riesen beendet Krimi am Obersee

In den Abstiegsplayoffs liegen die Rapperswil-Jona Lakers nach dem dritten Sieg in Folge im Vorteil. Die Lakers holten gegen Ambri-Piotta unter anderem dank zwei Toren von Antonio Rizzello dreimal einen Rückstand (0:1, 1:3, 3:4) auf. In der Verlängerung gelang dem ehemaligen NHL-Profi Michel Riesen 16 Sekunden vor dem Gang ins Penaltyschiessen der entscheidende Treffer zum 5:4.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch