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EHC Biel gewinnt gegen die Kloten Flyers

Biel bezwingt einen direkten Playoff-Konkurrenten mit 4:2. Damit bleibt die Lage für die Flyers auch unter neuer Führung ernst.

Biels Spieler Claudio Cadonau, Niklas Olausson, Kevin Fey und Paer Albrandt (von links) feiern den Treffer zum 4:2.
Biels Spieler Claudio Cadonau, Niklas Olausson, Kevin Fey und Paer Albrandt (von links) feiern den Treffer zum 4:2.
Keystone

Bei der Premiere von Sean Simpson als Coach der Flyers ging schnell einmal ziemlich alles schief. Santala lenkte einen Schuss Peters ins eigene Tor ab. Das 2:0 Biels (26.) verschuldete Vandermeer mit einem unnötigen Check gegen den Kopf Tschantrés und wegen der folgenden Fünfminuten-Strafe erheblich mit.

Die von Simpson geführten Einzelgespräche bewirkten lange wenig. Die Erschütterung der Freistellung von Klotens langjähriger Integrationsfigur Felix Hollenstein hatte sich nicht wegdiskutieren lassen. Es gelang den angeschlagenen Zürchern zwar vorübergehend, auf die Tiefschläge des ersten Drittels zu reagieren. Peter Mueller verschaffte seiner Equipe mit dem 1:2 (32.) etwas Stabilität, ehe Lukas Frick von einem Blackout Untersanders profitierte.

Wie wenig derzeit aber genügt, um bei den Flyers eine kollektive Panik auszulösen, demonstrierte der EHC Biel im letzten Abschnitt. Ein Steilzuspiel, ein Dribbling, ein Schuss - 3:2. Niklas Olausson markierte das entscheidende Tor, das Biel zum Sprung über den Trennstrich verhilft und die Flyers zum "Absturz" in die Playout-Zone zwingt.

Sinnkrise in Kloten – Hoffnung in Simpson

Simpson hat in Kloten eine heikle Aufgabe übernommen. Der WM-Finalist von 2013 muss in den nächsten Wochen alle Register seiner Trainerkunst ziehen. Einige Spieler haben ihr Selbstvertrauen komplett eingebüsst. Mit neuen Linienzusammenstellungen ist es nicht getan, das Übel sitzt mutmasslich tief. Der Playoff-Finalist der letzten Saison ist in eine tiefe Sinnkrise gestürzt.

Ausgerechnet im ersten Spiel seit der Entlassung seines Vaters trat Denis Hollenstein nicht an, was zunächst einige Spekulationen verursachte. Der Stürmer, am letzten Wochenende im Nationalteam bei der Arosa-Challenge zweimal der Matchwinner, habe sich im Training am Sprunggelenk verletzt, begründeten die Verantwortlichen der Flyers die prominente Absenz. Offenbar ist mit einer zwei- bis dreiwöchigen Pause zu rechnen.

si/lub

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