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Er lebt seinen Traum, ist aber kein Träumer

Vor zwei Jahren hat Alain Berger den SC Bern Richtung Nordamerika verlassen, um seinem Traum, der NHL, näher zu kommen. Der 20-Jährige stürmt für Montreals Partnerteam Hamilton, die Rückkehr in die Schweiz ist momentan kein Thema.

In der kanadischen Grossstadt Hamilton ist die Sonne soeben aufgegangen. Am Telefon klingt Alain Berger gut gelaunt, für die laute Musik und das Gelächter im Hintergrund entschuldigt er sich. «Ich wohne mit drei Teamkollegen zusammen, es geht bei uns oft turbulent zu und her», erzählt der Eishockeyprofi.

Grund zum Lachen hat der Burgdorfer an und für sich aber nicht. Während seine Mitbewohner kurz darauf ins morgendliche Training des AHL-Vereins Hamilton Bulldogs fahren, ist Berger zur Untätigkeit gezwungen. Seit drei Wochen plagt er sich mit einer Verletzung herum. An was genau er laboriert, darf er Aussenstehenden nicht mitteilen; die Organisation der Montreal Canadiens, in welcher er unter Vertrag steht, verbietet es ihm. Derzeit kann Berger jedenfalls nur vereinzelt Konditionseinheiten auf dem Hometrainer absolvieren. Die Situation sei sehr frustrierend, sagt der 20-Jährige, die Tage seien lang und eintönig. Berger hofft, unmittelbar nach dem Jahreswechsel aufs Eis zurückkehren zu können. Mitte Januar will er wieder Ernstkämpfe bestreiten.

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