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«Es hat wohl schlimm ausgesehen, oder?»

Simon Moser brach im WM-Spiel gegen Kanada kurz zusammen. Mit etwas Abstand sprach der Eishockey-National-Stürmer gelassen über den zunächst dramatisch anmutenden Zwischenfall.

«Weil ich keine Luft mehr kriegte, habe ich auf der Spielerbank für kurze Zeit das Bewusstsein verloren», erklärte der Forward der SCL Tigers, der wegen der Szene auch zahlreiche Fragen der internationalen Medien in Kosice beantworten musste. «Als ich nach wenigen Sekunden wieder zu mir kam, starrten mich alle auf der Bank an. Ich verstand nicht wieso und fragte sie, was denn eigentlich los sei», erzählte der Stürmer der SCL Tigers mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht. «Auf jeden Fall wollte ich sofort wieder auf das Eis. Die Ärzte wollten mich aber zuerst noch durchchecken», führte Moser weiter aus.

Nachdem der Arzt seine Erlaubnis erteilt hatte, spielte Moser im letzten Drittel wieder – als wäre nichts geschehen. Die Szene habe er sich noch nicht auf Video angesehen. «Ich will es aber unbedingt nachholen. Es hat wohl schon ziemlich schlimm ausgesehen, oder?»

Die medizinische Erklärung

Aus medizinischer Sicht erlitt Moser beim Check von Torontos Rauhbein Dion Phaneuf einen Schlag auf den sogenannten Solarplexus, ein Geflecht von Nervenfasern im Brustbereich. Ein Schlag darauf kann zu Schwindel oder (wie im Fall von Moser) zu Bewusstlosigkeit führen. Medizinische Folgen sind keine zu erwarten.

Was noch anzufügen ist: Der Check des NHL-Profis an den Schweizer Stürmer war hart, aber fair.

si/fal

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