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Geglückter Start der Schweizer Junioren

An der U20-WM in Buffalo kam die Auswahl von Swiss Ice Hockey zu einem 4:3-Sieg gegen Deutschland. Nach einer klaren Führung mussten die Schweizer am Ende noch zittern.

Toller Start, am Ende mit Glück gewonnen: Die Schweizer bejubeln den vierten Treffer.
Toller Start, am Ende mit Glück gewonnen: Die Schweizer bejubeln den vierten Treffer.
Reuters

Es wurde wie von Trainer Jost befürchtet eine enge Partie, obwohl seine Mannschaft in diesem Schlüsselspiel einen Traumstart hinlegte. Nach 13:25 Minuten stand es bereits 4:0 für die zu Beginn äusserst effizient agierenden Schweizer.

In der 5. Minute eröffnete Inti Pestoni das Skore, danach trafen der NHL-erprobte Nino Niederreiter (10.) sowie die Verteidiger Romain Loeffel (10.) und Luca Camperchioli jeweils im Powerplay. Die Tore zum 2:0 und 3:0 fielen innerhalb von 27 Sekunden. Pestoni, Niederreiter und Gregory Hofmann liessen sich je zwei Skorerpunkte gutschreiben.

Am Schluss noch gezittert

Am Ende musste die SEHV-Auswahl allerdings noch zittern. Denn die Deutschen, die in der 18. Minute den Torhüter ersetzten, kamen bis zur 56. Minute dank Toren von Marcel Noebels (25.), Matthias Plachta (51.) und Corey Mapes auf 3:4 heran. Doch die Schweizer retteten den Vorsprung über die Zeit.

Beeindruckend war, wie stark sich die Eisgenossen am Anfang mit einem Mann mehr präsentierten. 45, 11 und 40 Sekunden, so lange dauerte es, bis die Schweizer in ihren ersten drei Powerplays reüssierten. Noch verbesserungsfähig ist hingegen das Boxplay, kassierten sie doch das 1:4 und 2:4 in Unterzahl.

Nach den starken ersten 20 Minuten mussten sich die Schweizer von den Deutschen dominieren lassen. In den letzten beiden Dritteln lautete das Schussverhältnis 30:11 (total 35:21) zu Gunsten des DEB-Teams.

Die Jost-Equipe geniesst nun einen Ruhetag, ehe am Dienstag (18.30 Uhr) Finnland der nächste Gegner ist. Um sich für die Viertelfinals zu qualifizieren, müssen die Schweizer in der Gruppe A mindestens Dritter werden. Die Basis dafür ist gelegt. Die weiteren Gegner heissen Slowakei (Donnerstag) und USA (in der Nacht auf Sonntag).

si/fal

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